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Gastspiel in Giessen

Freitag, 05. September 2008, 13:32 Uhr
Für die Ballettdirektorin der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Jutta Wörne, beginnt die neue Spielzeit sehr spannend. In der kommenden Woche, genau am 13. September, ist für die Ballettkompanie Auftakt der neuen Spielzeit mit der Ballettgala. Die Tänzerinnen und Tänzer stellen sich dem Publikum mit einigen Ausschnitten aus dem neuen Ballettprogramm vor. Außerdem lernen die Zuschauer die drei „Neuen“ der Kompanie kennen: Aleksandra Wojcik, Pal Szepesi und Kristóf Csósz. Seit Mitte August bereitet sich das Ballett bereits auf die neue Spielzeit vor und trainiert fleißig.

thea (Foto: theater nordhausen) thea (Foto: theater nordhausen)


Für Jutta Wörne war die diesjährige Spielzeitpause etwas kürzer als gewöhnlich. Sie hatte eine Anfrage aus dem Theater Gießen erhalten, ob sie dort nicht einen Teil des zweigeteilten Ballettabends „Wehe, wehe, welches Ende…“ frei nach Wilhelm Busch choreographieren wolle. Den ersten Teil, „Max und Moritz“, choreographiert die ehemalige Ballettdirektorin des Magdeburger Theaters, Irene Schneider. Jutta Wörnes Choreographie, die den zweiten Teil des Abends ausmacht, beschäftigt sich mit Wilhelm Buschs „Die fromme Helene“.

Der Kontakt zu Gießen kam durch das Tanzfestival „TanzArt ostwest“ zustande, das in diesem Jahr auch am Theater Nordhausen stattfand. In Gießen arbeitete Jutta Wörne mit der dortigen Kompanie, was für sie zugleich eine neue Herausforderung war. Zum ersten Mal verwendet die Nordhäuser Ballettchefin für ihre Choreographie englische Musik, die durchsetzt ist mit vielen Raffinessen, aber zugleich spielerisch und leicht erscheint. Premiere feiert sie am 4. Oktober. Sieben Vorstellungen stehen im Programm des Theaters Gießen.
Autor: nnz

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