Schmerzmittel können Kopfweh auslösen
Donnerstag, 04. September 2008, 10:32 Uhr
Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Jede dritte Frau und fast jeder fünfte Mann in Deutschland hat nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft mehr als einmal im Monatmit den unangenehmen Beschwerden zu kämpfen. Auch die falsche Einnahme von Medikamenten kann Kopfschmerzen auslösen. T
"Herkömmliche Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen sind bei
Kopfschmerzen und leichter Migräne in der Regel gut wirksam und verträglich", sagt Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen. Werden die Präparate allerdings zu oft angewendet, können sie selbst Kopfweh hervorrufen. Die häufige oder tägliche Einnahme könne bereits nach vier Wochen zu einem so genannten arzneimittelbedingten
Dauerkopfschmerz führen, so Garke.
Mehr als 100.000 Menschen sind Schätzungen zufolge deutschlandweit davon betroffen.
"Der diffuse Schmerz ist häufig schon unmittelbar nach dem Aufstehen vorhanden und hält den ganzen Tag an", erklärt Garke die Symptome. Um die Schmerzen zu bekämpfen, greifen die Betroffenen erneut zu den Tabletten. "Auf diese Weise kann sich schnell eine Abhängigkeit entwickeln", sagt Frau Garke.
Doch so weit muss es nicht kommen: "Schmerzmittel sollten nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht an mehr als zehn Tagen im Monat eingenommen werden", erklärt die Expertin. Wer diese einfache Faustregel befolge,
brauche keine Angst vor dem beschriebenen Teufelskreis haben. "Wer sehr häufig oder tagelang unter Kopfschmerzen leidet, sollte generell den Arzt
aufsuchen, um die Ursache abzuklären", rät sie.
Kopfschmerzen werden häufig durch Muskelverspannungen ausgelöst. "Nicht immer ist deshalb die Einnahme eines Arzneimittels nötig, um die Schmerzen zu bekämpfen". Gymnastik und Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung könnten helfen, den Beschwerden vorzubeugen. "Bei vielen Patienten verschafft auch der kühlende
Effekt von Pfefferminzöl, das auf Nacken und Schläfen aufgetragen wird, Linderung", sagt Julie Garke. Da neben Stress und Haltungsfehlern auch zu hoher Blutdruck als Ursache für Kopfschmerzen in Frage kommt, empfiehlt sie, die persönlichen Werte in der Apotheke bestimmen zu lassen.
Autor: nnzJede dritte Frau und fast jeder fünfte Mann in Deutschland hat nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft mehr als einmal im Monatmit den unangenehmen Beschwerden zu kämpfen. Auch die falsche Einnahme von Medikamenten kann Kopfschmerzen auslösen. T
"Herkömmliche Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen sind bei
Kopfschmerzen und leichter Migräne in der Regel gut wirksam und verträglich", sagt Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen. Werden die Präparate allerdings zu oft angewendet, können sie selbst Kopfweh hervorrufen. Die häufige oder tägliche Einnahme könne bereits nach vier Wochen zu einem so genannten arzneimittelbedingten
Dauerkopfschmerz führen, so Garke.
Mehr als 100.000 Menschen sind Schätzungen zufolge deutschlandweit davon betroffen.
"Der diffuse Schmerz ist häufig schon unmittelbar nach dem Aufstehen vorhanden und hält den ganzen Tag an", erklärt Garke die Symptome. Um die Schmerzen zu bekämpfen, greifen die Betroffenen erneut zu den Tabletten. "Auf diese Weise kann sich schnell eine Abhängigkeit entwickeln", sagt Frau Garke.
Doch so weit muss es nicht kommen: "Schmerzmittel sollten nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht an mehr als zehn Tagen im Monat eingenommen werden", erklärt die Expertin. Wer diese einfache Faustregel befolge,
brauche keine Angst vor dem beschriebenen Teufelskreis haben. "Wer sehr häufig oder tagelang unter Kopfschmerzen leidet, sollte generell den Arzt
aufsuchen, um die Ursache abzuklären", rät sie.
Kopfschmerzen werden häufig durch Muskelverspannungen ausgelöst. "Nicht immer ist deshalb die Einnahme eines Arzneimittels nötig, um die Schmerzen zu bekämpfen". Gymnastik und Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung könnten helfen, den Beschwerden vorzubeugen. "Bei vielen Patienten verschafft auch der kühlende
Effekt von Pfefferminzöl, das auf Nacken und Schläfen aufgetragen wird, Linderung", sagt Julie Garke. Da neben Stress und Haltungsfehlern auch zu hoher Blutdruck als Ursache für Kopfschmerzen in Frage kommt, empfiehlt sie, die persönlichen Werte in der Apotheke bestimmen zu lassen.
