Hauptausschuss in Petersdorf
Mittwoch, 03. September 2008, 18:56 Uhr
In der Turnhalle des neuen Nordhäuser Ortsteils versammelten sich heute Nachmittag die Mitglieder des Nordhäuser Hauptausschusses. Was sie neben einer Mammuttagesordnung für die nächste Stadtratssitzung noch besprochen haben, das steht in Ihrer nnz.
Dem Gastgeber Thilo Große war es vorbehalten, einleitend einige Ausführungen über die Gemeinde und ihr Befinden als Ortsteil der großen Stadt zu machen. Und will man ihm Glauben schenken, dann sind die Petersdorf recht zufrieden mit der Hochzeit. Wichtig war ihnen die Erhaltung ihres Kindergartens, das ist gelungen.
Und auf ging’s in die wichtige Sitzung. Bürgermeister Jendricke informierte, dass das Landesverwaltungsamt das Semesterticket für Studenten genehmigt habe (im Wert von 90 Euro, wenn der Studiosi seinen Hauptwohnsitz in die Rolandstadt verlegt), ein ebensolches Ticket für Lehrlinge, so wie es mehrere Stadträte gewünscht hatten, aber kategorisch ablehnt.
175.000 Euro sind aus dem Projekt Vielfalt tut gut schon in Nordhausen ausgegeben worden. Das ergab eine Anfrage der CDU an das zuständige Kulturamt. Ja und nicht nur das, sondern die Stadt wurde ausdrücklich gelobt für das Engagement mit diesem Bundesprojekt und kann noch mehr Geld erwarten. Eigens zur Dokumentation für das Projekt ist jetzt im OKN eine zweite Stelle im Freiwillig Kulturellen Jahr eingerichtet worden, von wo aus die Öffentlichkeitsarbeit nun koordiniert werden soll.
Eine weitere Anfrage förderte zu Tage, welchen potentiellen Investoren die Stadt bisher für ihr Gewerbegebiet Goldene Aue abgesagt hat. Es handelt sich um die Leipziger Stadtwerke, die einen Wald errichten wollten und zwei Firmen, die jeweils 20 ha für Fotovoltaikanlagen nutzen wollten.
Die auf Wunsch des Landes vorgenommenen Satzungsänderungen zur Nutzung der städtischen Sport- und Kulturstätten ist noch in Weimar unterwegs und so kam es zu einer längeren Diskussion um den Rahmenplan zur Stadtsanierung, in den Nordhausen bis ins Jahr 2020 9,5 Mio Euro investieren will. Das klingt erst einmal viel, ist allerdings auch auf einen langen Zeitraum angelegt und soll natürlich von Bundes- und Landesmitteln flankiert werden. Der Rahmenplan weist aber noch keine konkreten Einzelprojekte aus und diese Tatsache wurde von allen akzeptiert.
Die Änderungen im Öffentlichen Nahverkehr bildeten schon fast das Ende der Sitzung; und keine Angst, es werden keine Preise erhöht. Bürgermeister Jendricke machte aber energisch darauf aufmerksam, dass die Stadt 75% aller Kosten für den gesamten ÖPNV im Kreis Nordhausen trägt. Hier wünscht er sich vom Kreis ein höheres finanzielles Engagement. Geklärt werden kann dieser Punkt aber wohl erst in den neuen Südharz Werken, bei denen Stadt und Kreis Gesellschafter sind und die formal in der letzten Woche gegründet wurden.
Letzter Punkt des öffentlichen Teils war die Tagesordnung für die nächste Stadtratssitzung. Und liebe Stadträte: nehmt euch zu essen und zu trinken mit am 17.September, denn einige der über 30 Tagesordnungspunkte werden wohl zu Nachtordnungspunkten werden.
Autor: nnzDem Gastgeber Thilo Große war es vorbehalten, einleitend einige Ausführungen über die Gemeinde und ihr Befinden als Ortsteil der großen Stadt zu machen. Und will man ihm Glauben schenken, dann sind die Petersdorf recht zufrieden mit der Hochzeit. Wichtig war ihnen die Erhaltung ihres Kindergartens, das ist gelungen.
Und auf ging’s in die wichtige Sitzung. Bürgermeister Jendricke informierte, dass das Landesverwaltungsamt das Semesterticket für Studenten genehmigt habe (im Wert von 90 Euro, wenn der Studiosi seinen Hauptwohnsitz in die Rolandstadt verlegt), ein ebensolches Ticket für Lehrlinge, so wie es mehrere Stadträte gewünscht hatten, aber kategorisch ablehnt.
175.000 Euro sind aus dem Projekt Vielfalt tut gut schon in Nordhausen ausgegeben worden. Das ergab eine Anfrage der CDU an das zuständige Kulturamt. Ja und nicht nur das, sondern die Stadt wurde ausdrücklich gelobt für das Engagement mit diesem Bundesprojekt und kann noch mehr Geld erwarten. Eigens zur Dokumentation für das Projekt ist jetzt im OKN eine zweite Stelle im Freiwillig Kulturellen Jahr eingerichtet worden, von wo aus die Öffentlichkeitsarbeit nun koordiniert werden soll.
Eine weitere Anfrage förderte zu Tage, welchen potentiellen Investoren die Stadt bisher für ihr Gewerbegebiet Goldene Aue abgesagt hat. Es handelt sich um die Leipziger Stadtwerke, die einen Wald errichten wollten und zwei Firmen, die jeweils 20 ha für Fotovoltaikanlagen nutzen wollten.
Die auf Wunsch des Landes vorgenommenen Satzungsänderungen zur Nutzung der städtischen Sport- und Kulturstätten ist noch in Weimar unterwegs und so kam es zu einer längeren Diskussion um den Rahmenplan zur Stadtsanierung, in den Nordhausen bis ins Jahr 2020 9,5 Mio Euro investieren will. Das klingt erst einmal viel, ist allerdings auch auf einen langen Zeitraum angelegt und soll natürlich von Bundes- und Landesmitteln flankiert werden. Der Rahmenplan weist aber noch keine konkreten Einzelprojekte aus und diese Tatsache wurde von allen akzeptiert.
Die Änderungen im Öffentlichen Nahverkehr bildeten schon fast das Ende der Sitzung; und keine Angst, es werden keine Preise erhöht. Bürgermeister Jendricke machte aber energisch darauf aufmerksam, dass die Stadt 75% aller Kosten für den gesamten ÖPNV im Kreis Nordhausen trägt. Hier wünscht er sich vom Kreis ein höheres finanzielles Engagement. Geklärt werden kann dieser Punkt aber wohl erst in den neuen Südharz Werken, bei denen Stadt und Kreis Gesellschafter sind und die formal in der letzten Woche gegründet wurden.
Letzter Punkt des öffentlichen Teils war die Tagesordnung für die nächste Stadtratssitzung. Und liebe Stadträte: nehmt euch zu essen und zu trinken mit am 17.September, denn einige der über 30 Tagesordnungspunkte werden wohl zu Nachtordnungspunkten werden.
