On the road again
Mittwoch, 03. September 2008, 16:11 Uhr
Die älteren unter den nnz-Lesern werden diese Überschrift als den Titel eines Canned-Heat-Songs kennen. Im folgenden Beitrag hat das jedoch eine gänzlich andere Bedeutung...
Schule hat begonnen. Mit Beginn des neuen Schuljahres leuchten die gelben Banner der Verkehrswacht den Autofahrern entgegen, um an besondere Rücksicht gegenüber den Schulanfängern zu appellieren. Das Netz der Grundschulen ist noch relativ dicht und diese Schüler lernen am Wohnort oder kommen meist aus Ortschaften im Umkreis des Schulstandortes. Berufsschüler, Regelschüler, Förderschüler und Gymnasiasten haben da häufig längere Schulwege zurückzulegen.
Wirtschaftliche Überlegungen spielen natürlich bei der Erarbeitung der Schulbusrouten eine wichtige Rolle. Die Fahrzeiten der Schüler sollen sich jedoch auch in gewissen Grenzen halten. Eine Stunde Busfahrt ist das Maximum für unsere Fahrschüler, berichtet Thorsten Schwarz, Betriebsleiter Busverkehr der Verkehrsbetriebe. Die weiteste Strecke legen die Schüler zurück, die im Bus von Ilfeld über Woffleben, Limlingerode, Mackenrode und Walkenried nach Nordhausen fahren. Hier kommen 64 Kilometer zusammen. Die Zeit vertreiben sie sich oft mit Schwatzen oder Späßchen. Auch die Lieblingsmusik aus dem iPod oder dem MP-3-Player verkürzt die Fahrzeit.
Nicht nur Schüler aus dem eigenen Landkreis werden von den Fahrern der Verkehrsbetriebe und der beauftragten Verkehrsunternehmen in die Schulen gebracht. Auch Kinder und Jugendliche aus dem Eichsfeld und aus einigen Gemeinden Südniedersachsens besuchen z. B. die beiden Nordhäuser Gymnasien und möchten dort erfolgreich ihr Abitur ablegen.
Insgesamt werden im Landkreis 2.400 Schüler im Linienverkehr bzw. im Freigestellten Schülerverkehr zwischen Wohnort und Schulstandort befördert. Zur Bewältigung dieser Aufgabe setzen die Verkehrsbetriebe Nordhausen in Spitzenzeiten 45 Busse ein, die Subunternehmen stellen noch einmal insgesamt 20 Busse bereit.
Vom Gesetzgeber ist das Alter für die kostenfreie Beförderung bis zum Abschluss der 10. Klasse beschränkt. Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden durch die Schulämter bzw. Schulen die Schülerzeitkarten ausgegeben. Für Schüler der Klassenstufen 11 und 12 lohnt sich eine Schülermonatskarte bzw. eine Schülerjahreskarte. Wer sich einmal dafür entschieden hat, nutzt die preislichen Vorteile meist bis zum Ende der Schulzeit. Infos rund um den Schülerverkehr geben Liane Köhn und Brigitte Kofend (03631/639-233 bzw. 639-236).
Autor: nnzSchule hat begonnen. Mit Beginn des neuen Schuljahres leuchten die gelben Banner der Verkehrswacht den Autofahrern entgegen, um an besondere Rücksicht gegenüber den Schulanfängern zu appellieren. Das Netz der Grundschulen ist noch relativ dicht und diese Schüler lernen am Wohnort oder kommen meist aus Ortschaften im Umkreis des Schulstandortes. Berufsschüler, Regelschüler, Förderschüler und Gymnasiasten haben da häufig längere Schulwege zurückzulegen.
Wirtschaftliche Überlegungen spielen natürlich bei der Erarbeitung der Schulbusrouten eine wichtige Rolle. Die Fahrzeiten der Schüler sollen sich jedoch auch in gewissen Grenzen halten. Eine Stunde Busfahrt ist das Maximum für unsere Fahrschüler, berichtet Thorsten Schwarz, Betriebsleiter Busverkehr der Verkehrsbetriebe. Die weiteste Strecke legen die Schüler zurück, die im Bus von Ilfeld über Woffleben, Limlingerode, Mackenrode und Walkenried nach Nordhausen fahren. Hier kommen 64 Kilometer zusammen. Die Zeit vertreiben sie sich oft mit Schwatzen oder Späßchen. Auch die Lieblingsmusik aus dem iPod oder dem MP-3-Player verkürzt die Fahrzeit.
Nicht nur Schüler aus dem eigenen Landkreis werden von den Fahrern der Verkehrsbetriebe und der beauftragten Verkehrsunternehmen in die Schulen gebracht. Auch Kinder und Jugendliche aus dem Eichsfeld und aus einigen Gemeinden Südniedersachsens besuchen z. B. die beiden Nordhäuser Gymnasien und möchten dort erfolgreich ihr Abitur ablegen.
Insgesamt werden im Landkreis 2.400 Schüler im Linienverkehr bzw. im Freigestellten Schülerverkehr zwischen Wohnort und Schulstandort befördert. Zur Bewältigung dieser Aufgabe setzen die Verkehrsbetriebe Nordhausen in Spitzenzeiten 45 Busse ein, die Subunternehmen stellen noch einmal insgesamt 20 Busse bereit.
Vom Gesetzgeber ist das Alter für die kostenfreie Beförderung bis zum Abschluss der 10. Klasse beschränkt. Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden durch die Schulämter bzw. Schulen die Schülerzeitkarten ausgegeben. Für Schüler der Klassenstufen 11 und 12 lohnt sich eine Schülermonatskarte bzw. eine Schülerjahreskarte. Wer sich einmal dafür entschieden hat, nutzt die preislichen Vorteile meist bis zum Ende der Schulzeit. Infos rund um den Schülerverkehr geben Liane Köhn und Brigitte Kofend (03631/639-233 bzw. 639-236).
