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Auch danach betreuen

Mittwoch, 03. September 2008, 08:27 Uhr
In der Geschäftsleitung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) hat aktuell eine Ausschreibung für ein neues Projekt gestartet.


Wie ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller mitteilt, soll damit die Integration von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen verbessert werden, die jedoch über mehrfache Vermittlungshemmnisse verfügen.

Der Schwerpunkt der Betreuung soll dabei auf einem ganzheitlichen Ansatz fußen. Ähnlich gelagert wie die Arbeit des Sozialen Integrationszentrums beim Horizont e.V. liegt hier jedoch der Schwerpunkt auf der Vermittlungsebene.

Zum Klientel des künftigen Trägers gehören arbeitsfähige Langzeitarbeitslose, die einerseits Qualifizierungsdefizite aufweisen, andererseits länger als 18 Monate arbeitslos sind. Die Inhalte, die Durchführung und die anzuwendende Methodik liegen in der Gestaltungsfreiheit des künftigen Trägers der Maßnahme. Letztlich besteht das Ziel der Maßnahme darin, diese Defizite abzubauen und die Hilfebedürftigen für den ersten Arbeitsmarkt fit zu machen.

Sollte die Integration gelingen, dann schließt sich eine Stabilisierungsphase an, die einer intensiven Nachbetreuung der Frauen und Männer zugrunde liegt. Diese Phase der Nachbetreuung zieht sich über drei Monate hin.
Autor: nnz

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