Mahnung vor Realpolitik
Montag, 01. September 2008, 16:26 Uhr
Krieg darf keine Option für die Lösung von Konflikten sein – das hat heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum Antikriegs-Tag gesagt. Und wie immer wurden Blumen und Kränze niedergelegt...
Vertreter der Stadtverwaltung, des Landratsamtes, der Parteien, des öffentlichen Lebens und der Bürgerschaft hatten vor dem Rathaus an der Gedenkstele für die Opfer der Bombardierung der Stadt im Frühling 1945 Kränze niedergelegt. Wer mit dem Krieg Wind sät, der wird Sturm ernten – das haben wir in Nordhausen am 3. und 4. April 1945 erleben müssen, als unsere Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde in Folge des von Hitler angezettelten Krieges, sagte die Oberbürgermeisterin weiter. Zeugnisse der Folgen des Krieges finde man auch jetzt noch in der Stadt gerade erst vor wenigen Tagen wurden hinter dem Rathaus die Gebeine von Opfern der Bombardierung freigelegt.
Allerdings habe die Welt aus den bisherigen Kriegen nicht gelernt: Wir müssen gerade am Kaukasus erleben, dass wieder unschuldige Zivilisten Opfer der gewaltsamen Konfliktaustragung sind und dass dies mit dem Hinweis gerechtfertigt wird, es handle sich eben um so genannte Realpolitik. Dass man mit Kriegen der Lösung von Konflikten meistens keinen Schritt näher kommt, wird aber offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen.
Autor: nnzVertreter der Stadtverwaltung, des Landratsamtes, der Parteien, des öffentlichen Lebens und der Bürgerschaft hatten vor dem Rathaus an der Gedenkstele für die Opfer der Bombardierung der Stadt im Frühling 1945 Kränze niedergelegt. Wer mit dem Krieg Wind sät, der wird Sturm ernten – das haben wir in Nordhausen am 3. und 4. April 1945 erleben müssen, als unsere Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde in Folge des von Hitler angezettelten Krieges, sagte die Oberbürgermeisterin weiter. Zeugnisse der Folgen des Krieges finde man auch jetzt noch in der Stadt gerade erst vor wenigen Tagen wurden hinter dem Rathaus die Gebeine von Opfern der Bombardierung freigelegt.
Allerdings habe die Welt aus den bisherigen Kriegen nicht gelernt: Wir müssen gerade am Kaukasus erleben, dass wieder unschuldige Zivilisten Opfer der gewaltsamen Konfliktaustragung sind und dass dies mit dem Hinweis gerechtfertigt wird, es handle sich eben um so genannte Realpolitik. Dass man mit Kriegen der Lösung von Konflikten meistens keinen Schritt näher kommt, wird aber offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen.

