Nordhäuser Nachrichten die 3.
Montag, 01. September 2008, 13:52 Uhr
Die 3. Quartalsausgabe der Nordhäuser Nachrichten ist jetzt erschienen und ist ab sofort in der Stadtinformation sowie der Buchhandlung Rose ab 1. September für 1,80 Euro erhältlich. Das Stadtarchiv, das die Publikation 4 mal jährlich herausgibt, informiert jetzt schon mal über den Inhalt:
Diese Ausgabe der Nordhäuser Nachrichten steht wieder einmal ganz unter dem Zeichen der Verbindung von Geschichtlichem der Region mit aktuellen Vorhaben aus Ausstellungen der Stadt Nordhausen. Vielseitig gestaltet, setzt sich die Ausgabe des 3. Quartals, dessen Titelbild mit einer Zeichnung der Ruine der Ebersburg illustriert wird, aus acht Artikeln, einem Gedicht, sowie einer mundartlichen Erzählung zusammen.
nn3 (Foto: nn3)
Im ersten Artikel beschäftigt sich Paul Lauerwald mit der Münzstätte Bleicherode im 14. Jahrhundert. Neben der genauen Beschaffenheit und Wertigkeit der Münzen, erklärt er die Möglichkeit der Existenz einer Bleicheröder Münzstätte und beweist sehr eindrucksvoll und schlüssig, dass um Mitte des 14. Jahrhunderts in Bleicherode gemünzt worden ist.
Was hat die Stadt Nordhausen mit der russischen Gesandtschaft am Regensburger Reichstag von 1576 zu tun? Das fragt man sich beim Lesen der Überschrift des zweiten Artikels. Einen scheinbar unwichtigen Fakt hat Michael Kruppe in seiner Arbeit in Nordhäuser Stadtarchiv gefunden und, für Nordhausen wissenswert, aufgeschrieben.
Wie aus den Baderstuben später Rasier-Salons wurden und wie sich die Bader zu einer Innung zusammenschlossen erzählt der nächste Artikel zur Geschichte der Bader-Innung.
Gedanken über das Abitur einst und jetzt ist der Titel des längsten Artikels dieser Ausgabe. Dr. Hermann Quosigk erinnert sich an die Generation der Großeltern und berichtet vom Spagat zwischen Schüler und Kriegshelfer. Eindrucksvoll und emotional beschrieben, kann man dem Zeitzeugen glauben, wie schwer das Abitur unter diesen Umständen des Zweiten Weltkrieges, als es an allem mangelte, wohl gewesen sein muss.
Schon das Titelbild weist auf einen Artikel über die Ebersburg bei Hermannsacker hin. Der Dipl. Ing. Sixtus Hermanns berichtet im ersten Teil der Serie von den Voraussetzungen der Baulich-denkmalpflegerischen Sicherung 2005/06, welche in der nächsten Ausgabe der Nordhäuser Nachrichten folgen wird. Anschließend befasst sich der Artikel ausschließlich mit der Beschreibung der Burganlage, welche mit Hilfe der Skizze und einiger Kenntnisse der Ebersburg gut nachzuvollziehen sind.
Autor: nnzDiese Ausgabe der Nordhäuser Nachrichten steht wieder einmal ganz unter dem Zeichen der Verbindung von Geschichtlichem der Region mit aktuellen Vorhaben aus Ausstellungen der Stadt Nordhausen. Vielseitig gestaltet, setzt sich die Ausgabe des 3. Quartals, dessen Titelbild mit einer Zeichnung der Ruine der Ebersburg illustriert wird, aus acht Artikeln, einem Gedicht, sowie einer mundartlichen Erzählung zusammen.
nn3 (Foto: nn3)
Im ersten Artikel beschäftigt sich Paul Lauerwald mit der Münzstätte Bleicherode im 14. Jahrhundert. Neben der genauen Beschaffenheit und Wertigkeit der Münzen, erklärt er die Möglichkeit der Existenz einer Bleicheröder Münzstätte und beweist sehr eindrucksvoll und schlüssig, dass um Mitte des 14. Jahrhunderts in Bleicherode gemünzt worden ist.
Was hat die Stadt Nordhausen mit der russischen Gesandtschaft am Regensburger Reichstag von 1576 zu tun? Das fragt man sich beim Lesen der Überschrift des zweiten Artikels. Einen scheinbar unwichtigen Fakt hat Michael Kruppe in seiner Arbeit in Nordhäuser Stadtarchiv gefunden und, für Nordhausen wissenswert, aufgeschrieben.
Wie aus den Baderstuben später Rasier-Salons wurden und wie sich die Bader zu einer Innung zusammenschlossen erzählt der nächste Artikel zur Geschichte der Bader-Innung.
Gedanken über das Abitur einst und jetzt ist der Titel des längsten Artikels dieser Ausgabe. Dr. Hermann Quosigk erinnert sich an die Generation der Großeltern und berichtet vom Spagat zwischen Schüler und Kriegshelfer. Eindrucksvoll und emotional beschrieben, kann man dem Zeitzeugen glauben, wie schwer das Abitur unter diesen Umständen des Zweiten Weltkrieges, als es an allem mangelte, wohl gewesen sein muss.
Schon das Titelbild weist auf einen Artikel über die Ebersburg bei Hermannsacker hin. Der Dipl. Ing. Sixtus Hermanns berichtet im ersten Teil der Serie von den Voraussetzungen der Baulich-denkmalpflegerischen Sicherung 2005/06, welche in der nächsten Ausgabe der Nordhäuser Nachrichten folgen wird. Anschließend befasst sich der Artikel ausschließlich mit der Beschreibung der Burganlage, welche mit Hilfe der Skizze und einiger Kenntnisse der Ebersburg gut nachzuvollziehen sind.
