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nnz-Rückspiegel: 25. Juni 2001

Dienstag, 25. Juni 2002, 07:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Emotionen und Eindrücke „in Gips“


Viel Emotionen und viel Sachlichkeit
Im Nordhäuser Landratsamt fand heute ein erstes Gespräch zur Situation um das ehemalige Confidence-Hotel in Bleicherode statt. Trotz vieler Emotionen, die in den zurückliegenden Tagen seit der Monitor-Sendung „ins Spiel“ gebracht wurden, sei das Gespräch sehr sachlich verlaufen, bestätigte Landrat Joachim Claus (CDU) der nnz. An der Runde nahmen neben dem Landrat auch Dr. Erich Winter und weitere Mitarbeiter der Kreisverwaltung teil. Von Bleicheröder Seite waren Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU), der Bauamtsleiter der Stadtverwaltung und der ehrenamtliche Bürgermeister der Einladung des Landrates gefolgt. Festgestellt wurde, daß aus den gesamten Interviews seitens der Monitor-Redaktion (zweieinhalb Stunden mit Kochbeck und 45 Minuten mit Dr. Winter) nur sehr kurze Passagen gesendet wurden. Landrat Claus schlug beiden Seiten vor, auf den Vorstandsvorsitzenden des Kyffhäuser Bildungswerkes zuzugehen. Mit ihm sollten die weiteren Gespräche geführt werden. Zwischen Kochbeck und Dr. Winter sei vereinbart worden, in den kommenden Tagen eine Stellungnahme zu erarbeiten, in der beiden Positionen „verarbeitet“ werden. Joachim Claus rechnet damit, daß dieses „Positionspapier“ noch vor der Sitzung des Stadtrates in Bleicherode in dieser Woche unterzeichnet werden könne. Bis zum Urlaub des Landrates soll dann auch das Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden über die Bühne gehen. Claus zeigte sich gegenüber nnz optimistisch, daß es für die weitere Nutzung des Hotels eine Lösung geben könne...ausführlich im nnz-Archiv


Gips hinterlässt tiefe Eindrücke
Die Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen hatte am Wochenende zu einem Tag der offenen Gipssteinbrüche eingeladen. Im Landkreis Nordhausen wurde zum Beispiel am Pilotprojekt Rüsselsee über Renaturierung und Ausgleichsmaßnahmen informiert. In Rottleberode gab es jede Menge Technik zu sehen und auch zum Anfassen.

Auf der Spur der Steine „Der Stein ist buchstäblich ins Rollen gebracht, der Tag der offenen Gipssteinbrüche war ein voller Erfolg“ äußert sich Erich Hahn, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen begeistert. An fünf Standorten, in Stadtoldendorf, Osterode, Walkenried, Ellrich und Rottleberode, nutzten rund 4.200 Menschen das vielseitige Informations- und Unterhaltungsangebot der neun beteiligten Gipsunternehmen in Harz und Weserbergland. In Walkenried, Ellrich und Rottleberode konnten mehr als 2.000 Gäste begrüßt werden. Organisiert wurde der Aktionstag von der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung nachhaltiger regionaler Wirtschaftsentwicklung.

Im Mittelpunkt des Tages stand der Dialog mit der Bevölkerung. Dies war den Veranstaltern, die sich seit langem im Spannungsfeld von Politik und Umweltschutz bewegen, ein Bedürfnis. „Informieren, diskutieren, das ist der richtige Weg zum Dialog“, erklärte Dr. Volker Müller, Geschäftsführer des FNW. Diesen Weg seien Mitarbeiter und Besucher auch gemeinsam gegangen. So waren während der Führungen durch Steinbrüche und Betriebsstätten allerorts interessierte Fragen zu Abbau und Gipsverarbeitung, aber auch zu den Renaturierungsmaßnahmen der Industriebetriebe zu hören, weiß Hahn zu berichten...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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