Prioritäten für Straßenbauprojekte
Montag, 24. Juni 2002, 14:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Herbst wird der Bundestag einen neuen Bundesverkehrswegeplan verabschieden. Um die Notwendigkeit der Projekte in der Region zu unterstreichen, wird der Landkreis Nordhausen dem Land Thüringen eine eigene Prioritätsvorgabe übermitteln, erklärte der 1. Beigeordnete Matthias Jendricke (SPD).
Zur Zeit sind für den Landkreis Nordhausen vier Streckenabschnitte im Bereich der B 4 und fünf Teilbauabschnitte für die B 243 beim Bund als Neubaumaßnahmen angemeldet. Doch mit der Anmeldung dieser Maßnahmen beim Bund ist noch lange kein Baubeginn möglich. Fast wichtiger ist noch, dass das Land auch die entsprechenden Planungen vorantreibt und damit erst das notwendige Baurecht schafft. Gerade im Planungsbereich hätte ich mir einen größeren Vorlauf durch die Landesbehörden gewünscht, meinte Jendricke zum gegenwärtigen Planungsstand. Gerade mal beim 1. Bauabschnitt der B 243 von der A38 zur alten B 243 nimmt das laufende Planfeststellungsverfahren konkrete Konturen an. Unzufrieden ist man in der Kreisverwaltung über den Stand bei der B 4 in den Sundhäuser Bergen. Es wurde viel geredet - aber wenig geplant, meinte Matthias Jendricke dazu.
Ausgehend von den bestehenden Verkehrsbelastungen und den raumordnerischen Zielsetzungen der Region wird der Landkreis bis Juli eine notwendige Rangfolge der Verkehrsprojekte ans Land Thüringen vorgeben. Wir machen dies freiwillig, weil wir sonst Sorge haben, wieder nicht entsprechend berücksichtigt zu werden, erklärte Jendricke. Die betroffenen Gemeinden haben dazu bereits Post vom Landrat Joachim Claus (CDU) erhalten, ebenso laufen die Abstimmungen mit dem Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Osterode.
Eine erfreuliche Nachricht bezüglich der B 4 gab es letzte Woche aus dem Bundesverkehrsministerium. Bei einem Treffen zwischen Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) und dem Thüringer Ministerpräsidenten Bernhard Vogel (CDU) einigte man sich darauf, umgehend mit dem Bau der Ortsumgehung Sondershausen zu beginnen. Dies scheint auch aus planerischer Sicht realistisch, weil das Planfeststellungsverfahren im Herbst 2002 abgeschlossen sein wird.
Autor: nnzZur Zeit sind für den Landkreis Nordhausen vier Streckenabschnitte im Bereich der B 4 und fünf Teilbauabschnitte für die B 243 beim Bund als Neubaumaßnahmen angemeldet. Doch mit der Anmeldung dieser Maßnahmen beim Bund ist noch lange kein Baubeginn möglich. Fast wichtiger ist noch, dass das Land auch die entsprechenden Planungen vorantreibt und damit erst das notwendige Baurecht schafft. Gerade im Planungsbereich hätte ich mir einen größeren Vorlauf durch die Landesbehörden gewünscht, meinte Jendricke zum gegenwärtigen Planungsstand. Gerade mal beim 1. Bauabschnitt der B 243 von der A38 zur alten B 243 nimmt das laufende Planfeststellungsverfahren konkrete Konturen an. Unzufrieden ist man in der Kreisverwaltung über den Stand bei der B 4 in den Sundhäuser Bergen. Es wurde viel geredet - aber wenig geplant, meinte Matthias Jendricke dazu.
Ausgehend von den bestehenden Verkehrsbelastungen und den raumordnerischen Zielsetzungen der Region wird der Landkreis bis Juli eine notwendige Rangfolge der Verkehrsprojekte ans Land Thüringen vorgeben. Wir machen dies freiwillig, weil wir sonst Sorge haben, wieder nicht entsprechend berücksichtigt zu werden, erklärte Jendricke. Die betroffenen Gemeinden haben dazu bereits Post vom Landrat Joachim Claus (CDU) erhalten, ebenso laufen die Abstimmungen mit dem Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Osterode.
Eine erfreuliche Nachricht bezüglich der B 4 gab es letzte Woche aus dem Bundesverkehrsministerium. Bei einem Treffen zwischen Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) und dem Thüringer Ministerpräsidenten Bernhard Vogel (CDU) einigte man sich darauf, umgehend mit dem Bau der Ortsumgehung Sondershausen zu beginnen. Dies scheint auch aus planerischer Sicht realistisch, weil das Planfeststellungsverfahren im Herbst 2002 abgeschlossen sein wird.
