Thüringer NABU gegen Gipsabbau
Montag, 24. Juni 2002, 14:57 Uhr
Nordhausen/Leutra (nnz). Der Naturbund (NABU) Thüringen wendet sich gegen einen Gipsabbau in der Rüdersdorfer Schweiz im Südharz. Das wurde heute in Leutra bekannt.
Die Region sei das letzte zusammenhängende Gipskarstgebiet im Freistaat und noch relativ intakt, teilte der Verband am Montag in Leutra mit. Als Naturschutzgebiet sei das Wander- und Erholungsgebiet zwischen Nordhausen und dem Luftkurort Neustadt im Harz von besonderem Wert.
Der geplante Gipsabbau auf etwa 100 Hektar würde unersetzbare Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zerstören, kritisierten die Umweltschützer. Das Landschaftsbild würde massiv geschädigt. In der Rüdersdorfer Schweiz gibt es nach NABU-Angaben zahlreiche Orchideen, Deutscher Enzian und Fransen-Enzian, Märzenbecher, Türkenbundlinie und Sonnenröschen. Auch Grünspecht, Nachtigall, Neuntöter, Pirol, Zaun- und Waldeidechse sowie die Gelbbauchunke fühlten sich dort wohl.
Autor: nnzDie Region sei das letzte zusammenhängende Gipskarstgebiet im Freistaat und noch relativ intakt, teilte der Verband am Montag in Leutra mit. Als Naturschutzgebiet sei das Wander- und Erholungsgebiet zwischen Nordhausen und dem Luftkurort Neustadt im Harz von besonderem Wert.
Der geplante Gipsabbau auf etwa 100 Hektar würde unersetzbare Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zerstören, kritisierten die Umweltschützer. Das Landschaftsbild würde massiv geschädigt. In der Rüdersdorfer Schweiz gibt es nach NABU-Angaben zahlreiche Orchideen, Deutscher Enzian und Fransen-Enzian, Märzenbecher, Türkenbundlinie und Sonnenröschen. Auch Grünspecht, Nachtigall, Neuntöter, Pirol, Zaun- und Waldeidechse sowie die Gelbbauchunke fühlten sich dort wohl.
