Freiheit, Gleichheit, Wasser!
Montag, 25. August 2008, 10:17 Uhr
Eine deutsch-polnische Jugendbegegnung für Menschenrechte fand im Juni In Wroclaw statt und nun gab es den Gegenbesuch der polnischen Gruppe in Nordhausen. Joanna Pawlaczek berichtet für die nnz.
Menschenrechte sind die unveräußerlichen und unteilbaren Rechte, die jeder Person allein aufgrund ihres Menschseins zukommen. Ihre Verwirklichung für alle Menschen weltweit ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung und Umsetzung der Menschenrechte ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Menschenrechte können nicht allein durch juristische Verfahren durchgesetzt werden. Die Menschenrechte brauchen das Engagement jedes Einzelnen und dies gilt auch für Jugendliche!
Mit unserer Jugendbegegnung Freiheit, Gleichheit, Wasser haben wir polnischen und deutschen Jugendlichen die Möglichkeit geben, voneinander und miteinander etwas über Menschenrechte zu lernen, sowie das andere Land als auch die jeweils andere Kultur und Sprache kennen zu lernen. Dazu trafen sich die Gruppen zunächst vom 23.-28. Juni in Wroclaw, danach vom 18.-24. August in Nordhausen. Diese Initiative wurde in Zusammenarbeit von Dom Spotkan Angelusa Silesiusa in Wroclaw und vom JugendSozialwerk Nordhausen e. V. organisiert sowie vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert.
Während des Projektes stand stets der Erfahrungsaustausch sowie das aktive und kreative
Arbeiten mit dem Thema im Vordergrund. Es wurden interaktive Methoden des interkulturellen Lernens angewandt, welche die Integration und die Kommunikation in der Gruppe gefördert haben. Die Arbeit in den Workshops fand in mehrmals neu gemischten Gruppen statt, was sich sehr positiv auf die Gruppendynamik ausgewirkt hat. Durch internationale Abende sowie tägliche Sprachanimationen konnten sich deutsche und polnische Teilnehmer mit dem jeweils anderen Land vertraut machen.
Das Team wurde von externen Referenten unterstützt. In Wroclaw hatten die Jugendlichen die Möglichkeit das erworbene Wissen durch Treffen mit einer Vertreterin von Amnesty International und einem Ombudsmann zu vertiefen. In Nordhausen wurde durch einen Besuch im Verein Schrankenlos e. V. große Motivation zum Engagement hervorgerufen.
Während des zweiteiligen Projektes herrschte eine tolle Atmosphäre. Die Teilnehmer sind offen und herzlich miteinander umgegangen und haben sich dadurch schnell integriert. Dank der guten Deutsch- und Englischkenntnisse sowie der schnellen Auffassungsgabe innerhalb der Gruppe ist die sprachliche Verständigung gelungen, was die erfolgreiche Zusammenarbeit sicherte.
Aus der interkulturellen Sicht hat die Begegnung unsere Erwartungen weit übertroffen. Die Arbeit am Thema des Projektes war sehr erfolgreich. Die Jugendlichen brachten viel Wissen mit und lernten gerne und viel von- und miteinander. Die Ergebnisse unserer Arbeit wurden auf kreative Weise festgehalten. So entstand ein deutsch-polnisch-englisches Protestlied, welches auf die Menschenrechtsverletzungen hinweist und andere zum aktiven Handeln motivieren soll.
Joanna Pawlaczek
Autor: nnzMenschenrechte sind die unveräußerlichen und unteilbaren Rechte, die jeder Person allein aufgrund ihres Menschseins zukommen. Ihre Verwirklichung für alle Menschen weltweit ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung und Umsetzung der Menschenrechte ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Menschenrechte können nicht allein durch juristische Verfahren durchgesetzt werden. Die Menschenrechte brauchen das Engagement jedes Einzelnen und dies gilt auch für Jugendliche!
Mit unserer Jugendbegegnung Freiheit, Gleichheit, Wasser haben wir polnischen und deutschen Jugendlichen die Möglichkeit geben, voneinander und miteinander etwas über Menschenrechte zu lernen, sowie das andere Land als auch die jeweils andere Kultur und Sprache kennen zu lernen. Dazu trafen sich die Gruppen zunächst vom 23.-28. Juni in Wroclaw, danach vom 18.-24. August in Nordhausen. Diese Initiative wurde in Zusammenarbeit von Dom Spotkan Angelusa Silesiusa in Wroclaw und vom JugendSozialwerk Nordhausen e. V. organisiert sowie vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert.
Während des Projektes stand stets der Erfahrungsaustausch sowie das aktive und kreative
Arbeiten mit dem Thema im Vordergrund. Es wurden interaktive Methoden des interkulturellen Lernens angewandt, welche die Integration und die Kommunikation in der Gruppe gefördert haben. Die Arbeit in den Workshops fand in mehrmals neu gemischten Gruppen statt, was sich sehr positiv auf die Gruppendynamik ausgewirkt hat. Durch internationale Abende sowie tägliche Sprachanimationen konnten sich deutsche und polnische Teilnehmer mit dem jeweils anderen Land vertraut machen.
Das Team wurde von externen Referenten unterstützt. In Wroclaw hatten die Jugendlichen die Möglichkeit das erworbene Wissen durch Treffen mit einer Vertreterin von Amnesty International und einem Ombudsmann zu vertiefen. In Nordhausen wurde durch einen Besuch im Verein Schrankenlos e. V. große Motivation zum Engagement hervorgerufen.
Während des zweiteiligen Projektes herrschte eine tolle Atmosphäre. Die Teilnehmer sind offen und herzlich miteinander umgegangen und haben sich dadurch schnell integriert. Dank der guten Deutsch- und Englischkenntnisse sowie der schnellen Auffassungsgabe innerhalb der Gruppe ist die sprachliche Verständigung gelungen, was die erfolgreiche Zusammenarbeit sicherte.
Aus der interkulturellen Sicht hat die Begegnung unsere Erwartungen weit übertroffen. Die Arbeit am Thema des Projektes war sehr erfolgreich. Die Jugendlichen brachten viel Wissen mit und lernten gerne und viel von- und miteinander. Die Ergebnisse unserer Arbeit wurden auf kreative Weise festgehalten. So entstand ein deutsch-polnisch-englisches Protestlied, welches auf die Menschenrechtsverletzungen hinweist und andere zum aktiven Handeln motivieren soll.
Joanna Pawlaczek

