Der Friede ist gestört – immer noch
Montag, 25. August 2008, 07:23 Uhr
Wer dieser Tage durch Wolkramshausen oder andere Dörfer der Hainleite im Landkreis Nordhausen fährt, der wird durch Transparente immer noch an den Frust der Bewohner erinnert, der sich gegen eine geplante Errichtung von so genannten Monsterwindrädern richtet. Friede ist in der Hainleite noch nicht eingekehrt...
Der Frieden, die Ruhe zwischen Wolkramshausen und Wipperdorf sind bröcklig. Das konstatiert auch der Chef der Verwaltungsgemeinschaft, Bernd Gassmann und gibt Fehler der Verwaltung zu: Für den Windpark ‚Hainleite’ wurde seitens der Gemeinden sicher einiges falsch angefaßt. Danach gab es nur noch Gut oder Böse. Es wurden Feindbilder aufgebaut, Freundschaften sind zerbrochen und der gemeindliche Friede war bzw. ist gestört, schreibt Gassmann.
Er sieht also für die Zukunft Handlungsbedarf, das bedeutet in erster Linie, schneller, besser zu informieren, die Bürger ‚mit ins Boot zu nehmen’ und den Meinungsaustausch zu intensivieren.
Die Betreiber des Windparkes hingegen haben hinsichtlich die Beschlüsse der Gemeinderäte von Hainrode und Wolkramshausen ein Normenkontrollverfahren beim Oberverwaltungsgericht in Weimar beantragt. Die Gemeinderäte hatten sich auf Druck der Bürger gegen den Bau des Windparkes mit bis zu 205 Meter hohen Anlagen ausgesprochen. Den beiden Gemeinden wird unterstellt, das die Beschlussfassungen eine Verhinderungsplanung darstellen. Das Gericht möge die Beschlüsse der Räte aufheben. Sollten die Investoren damit Erfolg haben, dann können sie ihre Planungen wieder aufleben lassen.
Das Normenkontrollverfahren hat begonnen. Die Gemeinden arbeiten mit juristischer Unterstützung an einer Stellungnahmen für das Gericht. Wann eine Entscheidung fallen wird, das wissen wir nicht, denn auf hoher See und bei Gericht weiß man nicht, wann und wie schnell etwas passiert, schreibt Gassmann den Bürgern in den sechs Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft. Mut machen sieht anders aus...
Autor: nnzDer Frieden, die Ruhe zwischen Wolkramshausen und Wipperdorf sind bröcklig. Das konstatiert auch der Chef der Verwaltungsgemeinschaft, Bernd Gassmann und gibt Fehler der Verwaltung zu: Für den Windpark ‚Hainleite’ wurde seitens der Gemeinden sicher einiges falsch angefaßt. Danach gab es nur noch Gut oder Böse. Es wurden Feindbilder aufgebaut, Freundschaften sind zerbrochen und der gemeindliche Friede war bzw. ist gestört, schreibt Gassmann.
Er sieht also für die Zukunft Handlungsbedarf, das bedeutet in erster Linie, schneller, besser zu informieren, die Bürger ‚mit ins Boot zu nehmen’ und den Meinungsaustausch zu intensivieren.
Die Betreiber des Windparkes hingegen haben hinsichtlich die Beschlüsse der Gemeinderäte von Hainrode und Wolkramshausen ein Normenkontrollverfahren beim Oberverwaltungsgericht in Weimar beantragt. Die Gemeinderäte hatten sich auf Druck der Bürger gegen den Bau des Windparkes mit bis zu 205 Meter hohen Anlagen ausgesprochen. Den beiden Gemeinden wird unterstellt, das die Beschlussfassungen eine Verhinderungsplanung darstellen. Das Gericht möge die Beschlüsse der Räte aufheben. Sollten die Investoren damit Erfolg haben, dann können sie ihre Planungen wieder aufleben lassen.
Das Normenkontrollverfahren hat begonnen. Die Gemeinden arbeiten mit juristischer Unterstützung an einer Stellungnahmen für das Gericht. Wann eine Entscheidung fallen wird, das wissen wir nicht, denn auf hoher See und bei Gericht weiß man nicht, wann und wie schnell etwas passiert, schreibt Gassmann den Bürgern in den sechs Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft. Mut machen sieht anders aus...

