Künstler stellen in Bonn aus
Donnerstag, 20. Juni 2002, 17:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein Anliegen Ilsetraut Glocks, der nach ihr benannten Kunststiftung und der Stadt Nordhausen ist es, durch Kunst zu wirken, Brücken zu bauen. Ziel es ist, besonders durch den alle zwei Jahre vergebenen Graphikpreis, das kulturelle Zusammengehörigkeitsgefühl zu befördern. Jetzt auch in Bonn.
In diesem Sinne organisierte Ilsetraut Glock zwischen Ost und West ein Ausstellungsprojekt, das Künstler aus dem Mitteldeutschen Raum in Bonn, ihrem Wohnort seit 1949, vorstellt. Den Auftakt dazu bildete die Gemeinschaftsausstellung Ilsetraut Glocks und Karin Kiskers, "Zeitgeschichte(n)" benannt, die die Zerstörung Nordhausens thematisierte. Sie fand im "Kurfürstlichen Gärtnerhaus" in Bonn statt und fand reges Interesse, auch von Fachleuten der Museen und Galerien, wie die dortigen Medien vermeldeten. Ilsetraut Glock zeigte Bilder ihres Nibelungenzyklusses, Karin Kisker u. a. ihr Nordhausen-Triptychon, den "Engel der Geschichte" und Teile des Zeitenlauf-Tausendsprung-Projektes.
Die zweite Ausstellung mit dem Thema "Grafik heute - Künstler aus Mitteldeutschland in Bonn" wird am 23. Juni 2002 im Künstlerforum in Bonn eröffnet. Es nehmen die 12 Künstler aus Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt teil, die in den Jahren 1999 und 2001 in die Endauswahl des jeweiligen Graphikpreises gelangt waren einschließlich der beiden Preisträgerinnen Petra Albrecht und Uta Zaumseil. So stellen Edgar Knobloch, Helmut Helmes, Martin Max, Christian Weihrauch, Roger Bonnard, Hein Bohlen, Bernhard Lehmann, Fritz Dommel, Gabriele Just, Tomasz Paszewski und die zwei Preisträgerinnen bis zu fünf graphische Blätter aus.
Ilsetraut Glock bat auch noch andere Künstler, sich zu beteiligen.Karin Kisker aus Nordhausen, Bernhard Langer aus Stolberg und Jens Elgner aus Blankenburg zeigen gleichfalls Beispiele ihres graphischen Schaffens. Die Ausstellung ist in Bonn bis zum 13. Juli 2002 zu sehen.
Heidelore Kneffel
Autor: nnzIn diesem Sinne organisierte Ilsetraut Glock zwischen Ost und West ein Ausstellungsprojekt, das Künstler aus dem Mitteldeutschen Raum in Bonn, ihrem Wohnort seit 1949, vorstellt. Den Auftakt dazu bildete die Gemeinschaftsausstellung Ilsetraut Glocks und Karin Kiskers, "Zeitgeschichte(n)" benannt, die die Zerstörung Nordhausens thematisierte. Sie fand im "Kurfürstlichen Gärtnerhaus" in Bonn statt und fand reges Interesse, auch von Fachleuten der Museen und Galerien, wie die dortigen Medien vermeldeten. Ilsetraut Glock zeigte Bilder ihres Nibelungenzyklusses, Karin Kisker u. a. ihr Nordhausen-Triptychon, den "Engel der Geschichte" und Teile des Zeitenlauf-Tausendsprung-Projektes.
Die zweite Ausstellung mit dem Thema "Grafik heute - Künstler aus Mitteldeutschland in Bonn" wird am 23. Juni 2002 im Künstlerforum in Bonn eröffnet. Es nehmen die 12 Künstler aus Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt teil, die in den Jahren 1999 und 2001 in die Endauswahl des jeweiligen Graphikpreises gelangt waren einschließlich der beiden Preisträgerinnen Petra Albrecht und Uta Zaumseil. So stellen Edgar Knobloch, Helmut Helmes, Martin Max, Christian Weihrauch, Roger Bonnard, Hein Bohlen, Bernhard Lehmann, Fritz Dommel, Gabriele Just, Tomasz Paszewski und die zwei Preisträgerinnen bis zu fünf graphische Blätter aus.
Ilsetraut Glock bat auch noch andere Künstler, sich zu beteiligen.Karin Kisker aus Nordhausen, Bernhard Langer aus Stolberg und Jens Elgner aus Blankenburg zeigen gleichfalls Beispiele ihres graphischen Schaffens. Die Ausstellung ist in Bonn bis zum 13. Juli 2002 zu sehen.
Heidelore Kneffel
