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Vereinte Plastik-Karte

Donnerstag, 07. August 2008, 11:46 Uhr
Das Badehaus macht mit, die Traditionsbrennerei sowieso, auch die Stadt Nordhausen mit ihrem Kunsthaus und dem Tabakspeicher hat es sich überlegt. Die vier und weitere anderen Sehenswürdigkeiten des Landkreises Nordhausen können bald mit einem Preisnachlaß von 40 Prozent besucht werden.


Der 15. August 2008 wird wieder einmal der Tag der harzlichen Gemeinsamkeiten werden. Dann wird die HarzCard der Öffentlichkeit vorgestellt. Und was paßt zu solch einem feierlichen Moment als Ambiente besser als die: Kaiserpfalz zu Goslar.

Jahrelang rangen die Harz-Länder Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen um dieses Plastikteilchen. Und da mutierte im Verlaufe der Vorbereitungszeit der Chef des Harzer Verkehrsverbandes schon mal vom Skeptiker zum Optimisten. Vor einem Jahr sah das so aus – Zitat aus einer niedersächsischen Zeitung in Goslar: „Einst galt er als hartnäckiger Kritiker eines solchen touristischen Bonussystems. Heute ist er oberster Verkäufer des Produktes. Unvergessen bleibt die Äußerung von Uta Reinholz. Die ehrenamtliche Geschäftsführerin des Südharzer Tourismusverbandes unkte voriges Jahr gegen Lücke. Eine gemeinsame Vermarktung des Harzes sei mit dem Mann nicht möglich. Er blockiere alle Projekte. Gemünzt war der Frontalangriff der wenig konfliktscheuen Frau auf Lückes Einstellung zur Harz-Card. Lücke war, vorsichtig formuliert, skeptisch.“ Soweit das Zitat.

Die Wirtschaftsminister der beteiligten Bundesländer Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt wollen am 15. August den offiziellen Startschuss der HarzCard in der Kaiserpfalz in Goslar geben. Zu einem günstigen Inklusivpreis ist die Eintrittskarte erhältlich und serviert dem Gast über 100 attraktive Ausflugsziele im Harz: Schlösser, Höhlen, Harzer Schmalspurbahn, Thermalbäder und so weiter. Die Übersicht über die Erlebnisvielfalt des Harzes vermittelt ein Merian-live-Reiseführer, der im Kartenpreis enthalten ist. Die Karte gibt es in zwei Editionen: Für 48 Stunden kostet die Karte 27 Euro (Kinder 17 Euro ), für vier frei wählbare Tage 45 Euro (Kinder 25 Euro). Bei einer durchschnittlichen Nutzung der Karte hat der Gast einen Preisvorteil von rund 40 Prozent und erspart sich obendrein die Warteschlange an der Kasse.

Die Harz-Card ist ein Gemeinschaftsprojekt von Harz AG (Wernigerode) und Harzer Verkehrsverband (HVV Goslar). Und da können sich Kunstinteressierte aus aller Herren Länder dann auch noch die Picasso-Ausstellung im Nordhäuser Kunsthaus ansehen. Und vielleicht doch einen Blick auf den Halberstädter Domschatz werfen???

Die HarzCard-Partner aus dem Landkreis Nordhausen
  • Badehaus, Nordhausen
  • Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei, Nordhausen
  • Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen
  • Tabakspeicher, Nordhausen
  • Rabensteiner Stollen, Ilfeld
  • Humboldtsches Schloß, Auleben
  • HSB, Brockenfahrt
  • Schloß Heringen

Eine aktuelle Liste aller Partner finden Sie HIER.
Autor: nnz

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