Kandidaten in der Nobas
Dienstag, 05. August 2008, 17:55 Uhr
Was wollen die führenden Thüringer Liberalen im Landkreis Nordhausen? Klar, die eine ist hier Zuhause. Doch der Landes-Chef? Die Antwort hat die nnz bei einem Gespräch im Biergarten gefunden...
Die liberale Kneipe schlechthin in Nordhausen ist der Stepel. Dessen Chef Martin Höfer sitzt für die FDP im Stadtrat, deckte einen Tisch im Biergarten und freute sich über den Besuch von Uwe Barth und Franka Hitzing. Bei Kaffee und Kuchen plauderten beide unter anderem über ihren Besuch in der NOBAS.
Barth würdigte die Entwicklung des mittelständischen Unternehmens von einem einstigen Sorgenkind zu einem Vorzeigebetrieb. An der Rothenburgstraße werde der Mittelstand geradezu gelebt. In Zeiten der Krise hätten die Mitarbeiter auf Löhne und Gehälter verzichtet, jetzt, da die Auftragsbücher gefüllt sind, werden sie an den Gewinnen beteiligt, zeigte sich Uwe Barth beeindruckt. Im vergangenen Jahr habe der Arbeitgeber rund eine Million Euro an die Arbeitnehmer ausgeschüttet. Hier sind keine Heuschrecken oder Ausbeuter am Werk, hier spielen Identifikation und Teilhabe eine Rolle und sind ein nicht unwesentlicher Faktor für den unternehmerischen Erfolg, konstatiert der Thüringer Landeschef der FDP.
Und genau dieser Erfolg spornt an. Noch in diesem Jahr soll an der Rothenburgstraße investiert werden, von einer zweistelligen Summe - rund elf Millionen Euro - ist die Rede. Die Neuinvestition schafft nicht nur Aufträge für andere Firmen, sie ist auch Voraussetzung dafür, die Belegschaft noch einmal auf rund 190 Frauen und Männer aufzustocken. Derzeit bauen 140 Beschäftigte Bagger und Grader. Und weiter: Aktuell werden 12 junge Menschen in der Nobas ausgebildet.
Im kommenden Landtagswahlkampf wollen sich die Liberalen als eigenständige politische Kraft positionieren und auch von den anderen demokratischen Parteien abgrenzen. Die politische Mitte, die selbstredend ja auch SPD oder CDU besetzen wollen, die muß genau definiert werden, doziert der Landesvorsitzende. Für uns Liberale ist die Mitte dort, wo wir auf Menschen treffen, die arbeiten, die Werte schaffen und damit auch Abgaben und Steuern zahlen. Davon sollen es jedoch nicht allzuviel sein, denn gerade kommunale Abgaben sind der FDP ein Dorn im Auge. Warum will das Land Thüringen den Kommunen vorschreiben, ob und in welcher Höhe sie von ihren Bürgern zum Beispiel Beiträge für den Ausbau von Straßen erheben?
Das ist genau das Thema von FDP-Landes-Vize Franka Hitzing. Sie weiß als Bürgermeisterin der kleinen Gemeinde Friedrichstahl genau, wovon sie spricht. Diese Politik trifft vor allem den ländlichen Raum, die Besitzer von Grundstücken. Hintzing, das machte sie heute auf Nachfrage der nnz klar, wird als Direktkandidatin zur nächsten Landtagswahl im Landkreis Nordhausen antreten. Wer in der Stadt das Direktmandat anstrebt, dazu hielten sich Hitzing und Barth noch bedeckt. Der Name stehe zwar fest, auch sei die Person in das kommunale Geschehen involviert – doch ein Name wurde nicht genannt.
In den Stadträten und Gemeinderäten soll ebenfalls liberaler Wind einziehen. Mit eigenen Kandidaten soll in Bleicherode, Ellrich, in Nordhausen und natürlich wieder in den Kreistag eingezogen werden. Personell wird dieses Unterfangen nicht so einfach sein, auch deshalb soll auf parteilose Kandidaten zurückgegriffen werden.
Autor: nnzDie liberale Kneipe schlechthin in Nordhausen ist der Stepel. Dessen Chef Martin Höfer sitzt für die FDP im Stadtrat, deckte einen Tisch im Biergarten und freute sich über den Besuch von Uwe Barth und Franka Hitzing. Bei Kaffee und Kuchen plauderten beide unter anderem über ihren Besuch in der NOBAS.
Barth würdigte die Entwicklung des mittelständischen Unternehmens von einem einstigen Sorgenkind zu einem Vorzeigebetrieb. An der Rothenburgstraße werde der Mittelstand geradezu gelebt. In Zeiten der Krise hätten die Mitarbeiter auf Löhne und Gehälter verzichtet, jetzt, da die Auftragsbücher gefüllt sind, werden sie an den Gewinnen beteiligt, zeigte sich Uwe Barth beeindruckt. Im vergangenen Jahr habe der Arbeitgeber rund eine Million Euro an die Arbeitnehmer ausgeschüttet. Hier sind keine Heuschrecken oder Ausbeuter am Werk, hier spielen Identifikation und Teilhabe eine Rolle und sind ein nicht unwesentlicher Faktor für den unternehmerischen Erfolg, konstatiert der Thüringer Landeschef der FDP.
Und genau dieser Erfolg spornt an. Noch in diesem Jahr soll an der Rothenburgstraße investiert werden, von einer zweistelligen Summe - rund elf Millionen Euro - ist die Rede. Die Neuinvestition schafft nicht nur Aufträge für andere Firmen, sie ist auch Voraussetzung dafür, die Belegschaft noch einmal auf rund 190 Frauen und Männer aufzustocken. Derzeit bauen 140 Beschäftigte Bagger und Grader. Und weiter: Aktuell werden 12 junge Menschen in der Nobas ausgebildet.
Im kommenden Landtagswahlkampf wollen sich die Liberalen als eigenständige politische Kraft positionieren und auch von den anderen demokratischen Parteien abgrenzen. Die politische Mitte, die selbstredend ja auch SPD oder CDU besetzen wollen, die muß genau definiert werden, doziert der Landesvorsitzende. Für uns Liberale ist die Mitte dort, wo wir auf Menschen treffen, die arbeiten, die Werte schaffen und damit auch Abgaben und Steuern zahlen. Davon sollen es jedoch nicht allzuviel sein, denn gerade kommunale Abgaben sind der FDP ein Dorn im Auge. Warum will das Land Thüringen den Kommunen vorschreiben, ob und in welcher Höhe sie von ihren Bürgern zum Beispiel Beiträge für den Ausbau von Straßen erheben?
Das ist genau das Thema von FDP-Landes-Vize Franka Hitzing. Sie weiß als Bürgermeisterin der kleinen Gemeinde Friedrichstahl genau, wovon sie spricht. Diese Politik trifft vor allem den ländlichen Raum, die Besitzer von Grundstücken. Hintzing, das machte sie heute auf Nachfrage der nnz klar, wird als Direktkandidatin zur nächsten Landtagswahl im Landkreis Nordhausen antreten. Wer in der Stadt das Direktmandat anstrebt, dazu hielten sich Hitzing und Barth noch bedeckt. Der Name stehe zwar fest, auch sei die Person in das kommunale Geschehen involviert – doch ein Name wurde nicht genannt.
In den Stadträten und Gemeinderäten soll ebenfalls liberaler Wind einziehen. Mit eigenen Kandidaten soll in Bleicherode, Ellrich, in Nordhausen und natürlich wieder in den Kreistag eingezogen werden. Personell wird dieses Unterfangen nicht so einfach sein, auch deshalb soll auf parteilose Kandidaten zurückgegriffen werden.
