Mehr Praxis gefordert
Freitag, 01. August 2008, 09:31 Uhr
Die Zusammenarbeit zwischen der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode und der Fachhochschule Nordhausen soll weiter vertieft werden. Das ist das Ergebnis eines Gespräches der Betriebsleitung, der zentralen Personalabteilung und Laborleitern mit Prof. Dr. Sylvia Schade-Dannewitz...
Die Praktiker hatten sich während eines Campusrundgangs in Nordhausen vor allem die Labore sowie deren Ausstattung angesehen. Sie waren positiv überrascht vom hohen technischen Niveau. Die Umstellung des Studiensystems auf die Bachelor- und Masterstudiengänge stellt die Unternehmensvertreter hingegen vor erheblichen Probleme. Anders als in dem FH-Studium zum Diplomingenieur, ist in den neuen Studiengängen kein Praxissemester bzw. kein längeres Betriebspraktikum vorgesehen.
Für die Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode werde es schwieriger sein, einen Studenten an das Unternehmen zu binden. Gerade hier besteht aus Sicht des Betriebes jedoch der Sinn eines Praktikums, die Bindung garantiere Ergebnisse für beide Seiten. Werkleiter André Materlik wünscht sich deshalb eine weitere Ausgestaltung des Bachelor- und Masterstudiums im naturwissenschaftlichen Bereich.
Im Dialog mit der Fachhochschule sollen alternative Lösungen gefunden werden, den Studierenden das Sammeln von Betriebs- bzw. Praxiserfahrung zu ermöglichen. Die jungen Menschen müßten mehr Gelegenheit bekommen, Abläufe in Unternehmen vor Ort kennen zu lernen. Nur so sei ein reibungsloser Übergang vom Studium in den Beruf möglich.
Autor: nnzDie Praktiker hatten sich während eines Campusrundgangs in Nordhausen vor allem die Labore sowie deren Ausstattung angesehen. Sie waren positiv überrascht vom hohen technischen Niveau. Die Umstellung des Studiensystems auf die Bachelor- und Masterstudiengänge stellt die Unternehmensvertreter hingegen vor erheblichen Probleme. Anders als in dem FH-Studium zum Diplomingenieur, ist in den neuen Studiengängen kein Praxissemester bzw. kein längeres Betriebspraktikum vorgesehen.
Für die Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode werde es schwieriger sein, einen Studenten an das Unternehmen zu binden. Gerade hier besteht aus Sicht des Betriebes jedoch der Sinn eines Praktikums, die Bindung garantiere Ergebnisse für beide Seiten. Werkleiter André Materlik wünscht sich deshalb eine weitere Ausgestaltung des Bachelor- und Masterstudiums im naturwissenschaftlichen Bereich.
Im Dialog mit der Fachhochschule sollen alternative Lösungen gefunden werden, den Studierenden das Sammeln von Betriebs- bzw. Praxiserfahrung zu ermöglichen. Die jungen Menschen müßten mehr Gelegenheit bekommen, Abläufe in Unternehmen vor Ort kennen zu lernen. Nur so sei ein reibungsloser Übergang vom Studium in den Beruf möglich.
