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nnz-Forum: Lob und Dank

Dienstag, 18. Juni 2002, 14:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Einige Gedanken zur Gestaltung des Rathausplatzes und wohlwollende Kritik gegenüber den Meerpferdchenbrunnen äußerte ein Bürger der Rolandstadt. nnz hat ihm zugehört.


"Es ist vollbracht. Der Nordhäuser Postplatz - in den vergangenen Jahren sträflich vernachlässigt und in der Folge zu einer unansehnlichen „Grün“anlage verkommen - hat ein neues Gesicht. Das Meerpferdchen hat wieder einen würdigen Platz im Zentrum der Rolandstadt gefunden. Geradezu wohltuend anzuschauen, wie es über dem neu errichteten Brunnen zu schweben scheint. Diesen Eindruck gewinnt man vor allem in den Dämmerstunden, wenn die Scheinwerfer der Wasserkunst die Figur anstrahlen.

Täglich - so konnte ich beobachten und höre es von Bekannten immer wieder - zieht der umgestaltete Platz Hunderte von Nordhäusern und Gästen an. Kein Wunder, denn das hier Geschaffene hat eine Seele. Angenehm die geschwungen angelegten Pflasterwege, die von mehreren Seiten zum Brunnen führen. Hier spürt man großes gartengestalterisches Geschick und Sinn für Ästhetik. Ein wohltuender Gegenpart zu der einfallslosen Gestaltung des Theaterplatzes mit seiner Aneinanderreihung industriell gefertigter Granitplatten.

Den Freunden des Nordhäuser Lionsclubs unter Vorsitz von Dr. Götz Ehrhardt gebührt unser aller Dank. Mehrere Jahre haben sich die Vereinsfreunde für dieses Vorhaben stark gemacht, haben Pläne erstellt und vor allem Geld gesammelt. Deshalb sei an dieser Stelle auch an die zahlreichen Sponsoren, darunter Einzelbürger und Unternehmen, erinnert, ohne deren gute Gaben dieses Projekt nicht hätte verwirklicht werden können. Neben dem Meerpferdchenbrunnen steht eine Erinnerungstafel, deren Inschrift man sich ruhig einmal näher betrachten sollte. Alle Sponsoren sind hier namentlich genannt. Ihnen allen gilt unser Dank.

In Kürze beginnt die Neugestaltung des Rathausplatzes. Mein Wunsch und auch der vieler Nordhäuser wäre es, bei der Pflasterung keine allzu große geometrische Strenge anzulegen und statt dessen durch Ornamentepflasterung (z. B. das Nordhäuser Stadtwappen o. ä.) und durch Zwischenpflasterungen, beispielsweise mit Zorgekiesel, eine Auflockerung des Platzes zu erreichen. Auch sollten statt der vorgesehenen modernen Lichtquellen im alten Stil gestalteten Laternen den Rathausplatz künftig zieren, um auch optisch eine Verbindung zur Altstadt zu erzielen."
Hans-Georg Backhaus Nordhausen


Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Autor: mj

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