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Halbzeit bei „Christoph 37“

Mittwoch, 30. Juli 2008, 15:24 Uhr
612 Einsätze hat der am Luftrettungszentrum des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Krankenhaus stationierte Rettungshubschrauber der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e. V.) von Januar bis Juni 2008 geleistet, 55 Einsätze mehr als im ersten Halbjahr 2007...


Kay Wode, Pilot am Luftrettungszentrum Nordhausen, über die Gründe für die hohen Einsatzzahlen: „Wir beobachten seit einiger Zeit einen kontinuierlichen Anstieg unserer Einsatzzahlen. Vor allem in strukturschwachen Regionen ist der Hubschrauber wichtig, um eine lückenlose Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Hinzu kommen Veränderungen in der Krankenhauslandschaft, beispielsweise die Spezialisierung einzelner Zentren auf bestimmte Krankheitsbilder. Das führt dazu, dass sowohl Notfallpatienten als auch klinisch vorversorgte Patienten aus Krankenhäusern über weitere Strecken in für sie optimal ausgerüstete Kliniken gebracht werden.“

Der DRF-Rettungshubschrauber „Christoph 37“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 37“ in maximal 15 Minuten erreichen. Das Einsatzgebiet umfasst dabei Nordhausen sowie die Landkreise Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Sangerhausen, Wernigerode, Quedlinburg, Goslar und Osterode.

Bei 46 von 612 Einsätzen wurde der DRF-Hubschrauber von Januar bis Juni 2008 auch zum schnellen und schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. „Christoph 37“ ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.
Autor: nnz

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