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Samstag, 26. Juli 2008, 16:28 Uhr
Der Absteiger der Oberliga aus Sangerhausen kam heute zu einem weiteren Testspiel der Wackeren in den Albert-Kuntz-Sportpark nach Nordhausen. Für die Nordhäuser war es das zweite Testspiel - mit zwei Premieren...

Nordhausen gegen Sangerhausen (Foto: nnz) Nordhausen gegen Sangerhausen (Foto: nnz)

Premiere Nummer 1: In der zweiten Halbzeit stand Neuzugang Lars Greschke im Nordhäuser Tor und löste die auf ihn zu kommenden Ball-Aufgaben recht ordentlich.

Premier Nummer 2: In der 82. Minute wurde Markus Vopel von Trainer Burkhard Venth eingewechselt. Für den in der zurückliegenden Saison noch bei den A-Junioren spielenden jungen Mann sicher auch eine Bestätigung seiner bisher gezeigten Leistungen, deren Kurve eindeutig nach oben zeigt.

Nun aber zum Spiel. Das war genau sieben Minuten alt, da haute Torsten Klaus mit einen 20-Meter-Freistoss einen Sangerhäuser Verteidiger um, der Ball bekam eine gänzlich andere Richtung und „kippte“ ins Gästetor.

Wenige Minuten später dann die ersten vielversprechenden Angriffe der Gäste, die immer wieder von Kapitän Frank Schneider (ehemals Nordhausen) aus der Abwehr heraus angetrieben wurden. Bei zwei Eckbällen hatte Dominik Schönberger im Wacker-Tor seine liebe „Not und Mühe“. Doch Zählbares kam für die Gäste aus Sachsen-Anhalt nicht heraus. Auch nicht, als die den Druck erhöhten. Was augenfällig war, Sangerhausen fiel in dieser Phase des Spiels durch übertriebene Härte auf, vor allem Daniel Traumann, der einst auch im Nordhäuser Trikot kickte.

Lars Greschke (Foto: nnz) Lars Greschke (Foto: nnz) Mit der Einwechslung von Lars Greschke wurde es lauter auf dem Platz. Das ist gut, ein Torwart muss nicht nur mit seinen Vorderleuten „reden“, sondern im Strafraum – insbesondere bei hohen Bällen - „Regie führen“. Augenfällig jetzt: Wacker störte früher und zerstörte so die starken 15 Minuten der Sangerhäuser in der zweiten Halbzeit.

In der 60. Minute wird Lars Pohl rechts geschickt, der flankt überlegt in den Straftraum und Alexander Töpfer hebt den Ball über den Keeper der Gäste zum 2:0 ins Tor. Dann beginnt die Zeit des rotierenden Wechsels bei Wacker. Mehrfach werden Sven Pistorius und Hauke Lattmann aus- und dann wieder eingewechselt. Auch die Steinberg-Zwillingen rotieren, Steven Ebert kommt ebenfalls rein. Es folgen die Einsätze von Markus Vopel und Sven Dobrzykowsky.

In der 85. Minute dann das 3:0, Torschütze ist wiederum Torsten Klaus, der aus halbrechter Position abzieht. Damit gewinnt Wacker Nordhausen das zweite Testspiel. Die wirklichen Schlüsse wird der Cheftrainer ziehen. Für die Motivation kam dieser Sieg heute Nachmittag gerade richtig. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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