Absolventen werden immer älter
Sonntag, 16. Juni 2002, 11:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Absolventen eines Hochschulstudiums in Deutschland werden immer älter. Darauf hat das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hingewiesen. nnz machte sich kundig und berichtet.
Danach habe das Durchschnittsalter der Absolventen im Jahr 2000 bei 29 Jahren gelegen. 1980 konnte der Durchschnittsstudent seine Ausbildung an der Hochschule schon mit 27,1 Jahren abschließen.
In zwölf der 20 beliebtesten Studienfächer sei zwischen 1993 und 2000 die Fachstudiendauer teils deutlich gestiegen, erläuterte das arbeitgebernahe Institut. Am längsten dauert die Hochschulausbildung demnach im Maschinenbau (14,1 Semester) und in Informatik (13,9 Semester). Am schnellsten absolvieren Studenten demnach ihre Studien in Jura (9,8 Semester) und Pharmazie (neun Semester). Bei den angehenden Apothekern sei der straff strukturierte Studienstoff ursächlich für die schnelle Abwicklung, bei Jura wirke sich die Freischuss-Regelung positiv aus: Wer dort noch im 8. Semester zur Prüfung antrete, dem werde ein Durchfallen nicht angerechnet.
Autor: nnzDanach habe das Durchschnittsalter der Absolventen im Jahr 2000 bei 29 Jahren gelegen. 1980 konnte der Durchschnittsstudent seine Ausbildung an der Hochschule schon mit 27,1 Jahren abschließen.
In zwölf der 20 beliebtesten Studienfächer sei zwischen 1993 und 2000 die Fachstudiendauer teils deutlich gestiegen, erläuterte das arbeitgebernahe Institut. Am längsten dauert die Hochschulausbildung demnach im Maschinenbau (14,1 Semester) und in Informatik (13,9 Semester). Am schnellsten absolvieren Studenten demnach ihre Studien in Jura (9,8 Semester) und Pharmazie (neun Semester). Bei den angehenden Apothekern sei der straff strukturierte Studienstoff ursächlich für die schnelle Abwicklung, bei Jura wirke sich die Freischuss-Regelung positiv aus: Wer dort noch im 8. Semester zur Prüfung antrete, dem werde ein Durchfallen nicht angerechnet.
