Fahrt in die Vergangenheit
Mittwoch, 23. Juli 2008, 11:27 Uhr
Der evangelische Kirchenkreis Südharz hatte Anfang des Jahres zu einer Studienfahrt eingeladen. Das Ziel lag in Polen, dort, wo der schlimmste Abschnitt deutscher Geschichte immer noch gegenwärtig ist...
Die Gruppe aus dem Südharz begab sich am 10. Juli auf den Weg nach Polen, Richtung Oswiecim, so der Name von Auschwitz vor und nach dem Krieg. Pünktlich zum Abendbrot erreichten wir unser Ziel - die Jugendbegegnungsstätte, wo wir in den nächsten Tagen Quartier hatten.
Freitagmorgen stiegen wir ins Thema ein, und wurden dabei pädagogisch durch eine Mitarbeiterin der Jugendbegegnungsstätte betreut. Am Nachmittag bekamen wir dann eine Führung durch die Ausstellung im Stammlager des ehemaligen KZ Auschwitz. Samstag wurden wir durch das Lager in Birkenau (Brzezinka) geführt. Am Sonntag war Ruhetag, so dass sich jeder ein wenig erholen konnte. Ein wichtiger Tag für die innerliche Ruhe, denn das Gesehene wirkt unbeschreiblich nach. Nicht nur Tage, sondern auch Wochen.
Die nächsten Programmpunkte waren dann am Montag der Besuch der Kunstausstellung im ehemaligen Stammlager, dort wird legale bzw. illegale Häftlingskunst ausgestellt. Sehr bewegend war unser Gespräch mit Herr Smolen, einem ehemaligen Häftlings des KZ Auschwitz. Am Mittwoch starteten wir am Vormittag nach Krakau, dort wurden uns das jüdische Stadtviertel (Kazimierz) und die jüdische Lebenskultur in der Stadt näher gebracht, bevor wir uns auf eigene Faust auf Stadtentdeckung begaben.
Am Donnerstag konnte sich jeder den Tag individuell gestalten, bis es dann am Abend eine Auswertungsrunde und zum Abschluss ein Grillfest gab. Die Abschlussrunde war besonders wichtig, da hier noch mal viele Eindrücke und Anregungen genannt werden konnten. Dies ist nur eine kleine Zusammenfassung, wer mehr wissen möchte oder eine Infoveranstaltung wünscht, kann sich jederzeit bei Michael Görk unter 03631/609912 melden.
Görk möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitreisenden bedanken, die zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben und bei den Fördermittelgebern Freistaat Thüringen, dem Land Sachsen-Anhalt und natürlich dem Evangelischen Kirchenkreis Südharz als Veranstalter. Der Dank gilt auch den Mitarbeitern der Firma Europcar in Nordhausen bedanken.
Im nächsten Jahr wird diese Fahrt im Herbst angeboten werden können, für 15 Personen. Der genaue Termin wird noch in diesem Jahr bekannt gegeben.
Autor: nnzDie Gruppe aus dem Südharz begab sich am 10. Juli auf den Weg nach Polen, Richtung Oswiecim, so der Name von Auschwitz vor und nach dem Krieg. Pünktlich zum Abendbrot erreichten wir unser Ziel - die Jugendbegegnungsstätte, wo wir in den nächsten Tagen Quartier hatten.
Freitagmorgen stiegen wir ins Thema ein, und wurden dabei pädagogisch durch eine Mitarbeiterin der Jugendbegegnungsstätte betreut. Am Nachmittag bekamen wir dann eine Führung durch die Ausstellung im Stammlager des ehemaligen KZ Auschwitz. Samstag wurden wir durch das Lager in Birkenau (Brzezinka) geführt. Am Sonntag war Ruhetag, so dass sich jeder ein wenig erholen konnte. Ein wichtiger Tag für die innerliche Ruhe, denn das Gesehene wirkt unbeschreiblich nach. Nicht nur Tage, sondern auch Wochen.
Die nächsten Programmpunkte waren dann am Montag der Besuch der Kunstausstellung im ehemaligen Stammlager, dort wird legale bzw. illegale Häftlingskunst ausgestellt. Sehr bewegend war unser Gespräch mit Herr Smolen, einem ehemaligen Häftlings des KZ Auschwitz. Am Mittwoch starteten wir am Vormittag nach Krakau, dort wurden uns das jüdische Stadtviertel (Kazimierz) und die jüdische Lebenskultur in der Stadt näher gebracht, bevor wir uns auf eigene Faust auf Stadtentdeckung begaben.
Am Donnerstag konnte sich jeder den Tag individuell gestalten, bis es dann am Abend eine Auswertungsrunde und zum Abschluss ein Grillfest gab. Die Abschlussrunde war besonders wichtig, da hier noch mal viele Eindrücke und Anregungen genannt werden konnten. Dies ist nur eine kleine Zusammenfassung, wer mehr wissen möchte oder eine Infoveranstaltung wünscht, kann sich jederzeit bei Michael Görk unter 03631/609912 melden.
Görk möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitreisenden bedanken, die zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben und bei den Fördermittelgebern Freistaat Thüringen, dem Land Sachsen-Anhalt und natürlich dem Evangelischen Kirchenkreis Südharz als Veranstalter. Der Dank gilt auch den Mitarbeitern der Firma Europcar in Nordhausen bedanken.
Im nächsten Jahr wird diese Fahrt im Herbst angeboten werden können, für 15 Personen. Der genaue Termin wird noch in diesem Jahr bekannt gegeben.
















