Auf Achse für Gerechtigkeit
Dienstag, 22. Juli 2008, 16:55 Uhr
Ende Juli wird ein großer Truck auf den Bahnhofsplatz in Nordhausen rollen. Mit dem Gefährt soll auf eine Ungleichbehandlung aufmerksam gemacht werden. Hintergründe dazu wie immer in Ihrer nnz.
Im Rahmen einer Fair-Leih-Tour informiert die IG Metall Verwaltungsstelle Nordhausen über Arbeitsbedingungen in der Leiharbeitsbranche. Unter dein Motto Gleiche Arbeit - Gleiches Geld" kommt ein 14 Tonnen schwerer und 12 Meter langer Truck nach Nordhausen. Insgesamt werden 80 Städte angefahren. Am 30. Juli 2008 hält der Truck auf dem Parkplatz am Bahnhof.
Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr können sich Leiharbeitnehmer über ihre Rechte im Arbeitsleben informieren. Viele wissen gar nicht, welche Rechte ihnen zustehen. Die Leule sollen im Zweifelsfall einfach mal ihren Arbeitsvertrag mitbringen", so Astrid Schwarz-Zaplinski, l. Bevollmächtigte/r der IG Metall in Nordhausen, Dies sei ein Ansatzpunkt, um Missständen in der Branche entgegenzuwirken.
Leiharbeitskräfte verdienen 20 bis 40 Prozent weniger als ihre festangestellten Kollegen. Astrid Schwarz-Zaplinski: Wir werden eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in den Betrieben nicht hinnehmen." Früher war Leiharbeit dazu da, um Auftragsspitzen ausgleichen. Heute arbeiten allein in der Metall- und Elektroindustrie 260.000 Leiharbeitnehmer. Dies sind doppelt so viel, wie noch vor zwei Jahren.
Deshalb will die IG Metall in der Region Nordhausen mit zunächst acht Betrieben Vereinbarungen über eine faire Bezahlung abschließen. Bei drei Betrieben sei dies bereits gelungen. In den Entleihbetrieben werden die Betriebsräte noch stärker darauf achten, dass Leiharbeitnehmer fair behandelt und fair bezahlt werden.
Darüber hinaus haben mehrere Zeitarbeitsfirmen der Region erklärt, dass sie sich an das mit der IG Metall Bezirksleitung Frankfurt im April diesen Jahres unterzeichnete Fairnessabkommen binden. Mit einer Zeitarbeitsfirma laufen aktuell Gespräche mit dem das IG-Metall-Ziel equal pay (auf gut deutsch: gleiche Bezahlung) für Stammbelegschaft und Leiharbeitnehmerinnen umgesetzt werden soll.
Autor: nnzIm Rahmen einer Fair-Leih-Tour informiert die IG Metall Verwaltungsstelle Nordhausen über Arbeitsbedingungen in der Leiharbeitsbranche. Unter dein Motto Gleiche Arbeit - Gleiches Geld" kommt ein 14 Tonnen schwerer und 12 Meter langer Truck nach Nordhausen. Insgesamt werden 80 Städte angefahren. Am 30. Juli 2008 hält der Truck auf dem Parkplatz am Bahnhof.
Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr können sich Leiharbeitnehmer über ihre Rechte im Arbeitsleben informieren. Viele wissen gar nicht, welche Rechte ihnen zustehen. Die Leule sollen im Zweifelsfall einfach mal ihren Arbeitsvertrag mitbringen", so Astrid Schwarz-Zaplinski, l. Bevollmächtigte/r der IG Metall in Nordhausen, Dies sei ein Ansatzpunkt, um Missständen in der Branche entgegenzuwirken.
Leiharbeitskräfte verdienen 20 bis 40 Prozent weniger als ihre festangestellten Kollegen. Astrid Schwarz-Zaplinski: Wir werden eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in den Betrieben nicht hinnehmen." Früher war Leiharbeit dazu da, um Auftragsspitzen ausgleichen. Heute arbeiten allein in der Metall- und Elektroindustrie 260.000 Leiharbeitnehmer. Dies sind doppelt so viel, wie noch vor zwei Jahren.
Deshalb will die IG Metall in der Region Nordhausen mit zunächst acht Betrieben Vereinbarungen über eine faire Bezahlung abschließen. Bei drei Betrieben sei dies bereits gelungen. In den Entleihbetrieben werden die Betriebsräte noch stärker darauf achten, dass Leiharbeitnehmer fair behandelt und fair bezahlt werden.
Darüber hinaus haben mehrere Zeitarbeitsfirmen der Region erklärt, dass sie sich an das mit der IG Metall Bezirksleitung Frankfurt im April diesen Jahres unterzeichnete Fairnessabkommen binden. Mit einer Zeitarbeitsfirma laufen aktuell Gespräche mit dem das IG-Metall-Ziel equal pay (auf gut deutsch: gleiche Bezahlung) für Stammbelegschaft und Leiharbeitnehmerinnen umgesetzt werden soll.

