Leckeres im Krankenhaus
Montag, 21. Juli 2008, 17:53 Uhr
Die nnz berichtete in den zurückliegenden Tagen mehrfach über den Aufenthalt von 18 Kindern aus Weißrussland. So aus Nordhausen-Krimderode oder aus Nohra. Heute reisten die Kinder und ihre Betreuerinnen mitten in den Südharz.
Am 26. April 1986 kam es im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer katastrophalen Explosion. Eine radioaktive Wolke zog mit dem Wind 500 km nach Norden. Ihr Niederschlag vergiftete ein Gebiet von 200.000 Quadratkilometer – fast fünfmal so groß wie Holland. Erst 36 Stunden nach diesem Gau lief die Evakuierung an. 350 000 Einwohner verloren ihre Heimat. 7 Millionen Menschen erhielten Entschädigung und ärztliche Betreuung.
Wie viele Opfer die Katastrophe forderte, ist umstritten. Experten schätzen, dass bislang 4.000 Menschen an den Folgen der Verstrahlung starben. Das ganze Ausmaß für die Menschen in Russland, in der Ukraine und in Weißrussland ist auch heute noch kaum überschaubar.
Die Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V. kann mit Stolz auf 17 Jahre Hilfe für die Kinder von Tschernobyl zurückblicken und auch in diesem Jahr wieder 18 Kindern aus dem Gebiet Gomel, im Alter von 7 bis 13 Jahren, einen unbeschwerten Ferienaufenthalt ermöglichen. Drei Wochen werden die Kinder in Deutschland sein, eine davon bei Gasteltern.
Heute besuchten die Kinder als Gäste das Evangelische Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen in Neustadt. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Assistentin des Verwaltungsleiters, Frau Müller, gab es, wie auch schon die Jahre zuvor, ein leckeres Mittagessen. Der Hit war natürlich das Eis als Dessert und eine Überraschungstüte für jedes Kind.
Weiter auf dem Programm standen für die Kinder an diesem Tag die Besichtigung der Burgruine Neustadt, Bootfahren auf dem Neustädter Gondelteich und Lagerfeuer und Grillen auf dem Neustädter Grillplatz. Allen Beteiligten, die diesen Kurzbesuch unterstützt haben, einen ganz herzlichen Dank.
Autor: nnzAm 26. April 1986 kam es im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer katastrophalen Explosion. Eine radioaktive Wolke zog mit dem Wind 500 km nach Norden. Ihr Niederschlag vergiftete ein Gebiet von 200.000 Quadratkilometer – fast fünfmal so groß wie Holland. Erst 36 Stunden nach diesem Gau lief die Evakuierung an. 350 000 Einwohner verloren ihre Heimat. 7 Millionen Menschen erhielten Entschädigung und ärztliche Betreuung.
Wie viele Opfer die Katastrophe forderte, ist umstritten. Experten schätzen, dass bislang 4.000 Menschen an den Folgen der Verstrahlung starben. Das ganze Ausmaß für die Menschen in Russland, in der Ukraine und in Weißrussland ist auch heute noch kaum überschaubar.
Die Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V. kann mit Stolz auf 17 Jahre Hilfe für die Kinder von Tschernobyl zurückblicken und auch in diesem Jahr wieder 18 Kindern aus dem Gebiet Gomel, im Alter von 7 bis 13 Jahren, einen unbeschwerten Ferienaufenthalt ermöglichen. Drei Wochen werden die Kinder in Deutschland sein, eine davon bei Gasteltern.
Heute besuchten die Kinder als Gäste das Evangelische Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen in Neustadt. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Assistentin des Verwaltungsleiters, Frau Müller, gab es, wie auch schon die Jahre zuvor, ein leckeres Mittagessen. Der Hit war natürlich das Eis als Dessert und eine Überraschungstüte für jedes Kind.
Weiter auf dem Programm standen für die Kinder an diesem Tag die Besichtigung der Burgruine Neustadt, Bootfahren auf dem Neustädter Gondelteich und Lagerfeuer und Grillen auf dem Neustädter Grillplatz. Allen Beteiligten, die diesen Kurzbesuch unterstützt haben, einen ganz herzlichen Dank.

