Mindestlöhne gefordert
Sonntag, 20. Juli 2008, 19:54 Uhr
Als einen wichtigen Schritt in Richtung faire Löhne bezeichnet der Kreisvorsitzende des DGB Nordhausen, Andreas Wieninger, die Beschlüsse des Bundeskabinetts für die Einführung von Branchen-Mindestlöhnen. Was der Sozialdemokrat noch dazu sagt?
Die Modernisierung des Mindestarbeitsbedingungsgesetzes und die Neufassung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes schützen mehr Menschen in unserem Land vor Dumping-Löhnen und gerade kleine und mittelständische Unternehmen vor Billig-Konkurrenz aus dem Ausland, so Wieninger, der auch Chef der Nordhäuser SPD ist.
Die Menschen haben einen Anspruch darauf ,von ihren Löhnen sich und ihre Familien ernähren zu können. Und sie haben einen Anspruch darauf ,entsprechend ihrer Arbeitsleistung entlohnt zu werden. Arbeitsverhältnisse auf der Basis: Ich kann zwar einen guten Mitarbeiter gebrauchen, aber mehr als 5 Euro die Stunde gibt es nicht müssen endlich der Vergangenheit angehören, betont Wieninger.
Aber auch die öffentliche Hand sieht Wieninger neben den Unternehmen weiter in der Verantwortung. Mit öffentlichen Aufträgen wird ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen geleistet. Wir erwarten aber auch mehr Engagement von den Kommunen und dem Landkreis. Statt 1 Euro Jobs sollten mehr Menschen über geförderte Programme wie Jobperspektive oder Kommunalkombi in Arbeit gebracht werden. Es sei kurzsichtig und falsch, Menschen mit einem 1 Euro Job abzuspeisen und dann zusätzlich ALG und andere Leistungen zu finanzieren. In der Summe komme das noch teurer als einen Menschen menschenwürdig zu beschäftigen und zu entlohnen, sagt Wieninger abschließend.
Autor: nnzDie Modernisierung des Mindestarbeitsbedingungsgesetzes und die Neufassung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes schützen mehr Menschen in unserem Land vor Dumping-Löhnen und gerade kleine und mittelständische Unternehmen vor Billig-Konkurrenz aus dem Ausland, so Wieninger, der auch Chef der Nordhäuser SPD ist.
Die Menschen haben einen Anspruch darauf ,von ihren Löhnen sich und ihre Familien ernähren zu können. Und sie haben einen Anspruch darauf ,entsprechend ihrer Arbeitsleistung entlohnt zu werden. Arbeitsverhältnisse auf der Basis: Ich kann zwar einen guten Mitarbeiter gebrauchen, aber mehr als 5 Euro die Stunde gibt es nicht müssen endlich der Vergangenheit angehören, betont Wieninger.
Aber auch die öffentliche Hand sieht Wieninger neben den Unternehmen weiter in der Verantwortung. Mit öffentlichen Aufträgen wird ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen geleistet. Wir erwarten aber auch mehr Engagement von den Kommunen und dem Landkreis. Statt 1 Euro Jobs sollten mehr Menschen über geförderte Programme wie Jobperspektive oder Kommunalkombi in Arbeit gebracht werden. Es sei kurzsichtig und falsch, Menschen mit einem 1 Euro Job abzuspeisen und dann zusätzlich ALG und andere Leistungen zu finanzieren. In der Summe komme das noch teurer als einen Menschen menschenwürdig zu beschäftigen und zu entlohnen, sagt Wieninger abschließend.
