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Wie weiter OKN?

Mittwoch, 16. Juli 2008, 11:49 Uhr
Einen neuen Vereinsvorstand wählte gestern der Trägerverein des Offenen Kanals Nordhausen in den Räumen des Senders am Bebelplatz. Wie die Wahl ausging, erfuhr die nnz.

Der Offene Kanal Nordhausen auf dem Wege ins digitale Rundfunkzeitalter – unter dieses Motto hätte man die gestrige Jahreshauptversammlung des Vereins stellen können, der seit acht Jahren den Bürgersender für die Rolandstadt betreibt. Gut verankert in der Region und speziell mit dem städtischen Kulturamt durch eine gemeinsame Stelle im Freiwillig Kulturellen Jahr steht der Sender nunmehr vor der Herausforderung, sich auch im Internet zu beweisen.

okn (Foto: okn) okn (Foto: okn)
Der OKN-Vorstand bei der Wahlversammlung

Finanziert mit Mitteln der Thüringer Landesmedienanstalt konnten im letzten Jahr entscheidende technische Verbesserungen eingebaut werden, die ein Produzieren auf höchstem Niveau möglich machen. In ihren Berichten konnten sowohl der Vereinsvorsitzende Dr. Klaus Zeh wie auch Schatzmeister Stefan Nüßle eine positive Bilanz der letzten Jahre ziehen. OK-Leiter Olaf Schulze informierte die Mitglieder über den aktuellen Stand im Sender. Ernsthaftes Problem ist die zum Jahresende auslaufende Arbeitsstelle für Medienpädagogik. Hier sieht der Verein den größten Handlungsbedarf für die nächste Zeit.

In der anschließenden Vorstandswahl wurde der derzeitige Vorstand einstimmig im Amt bestätigt, so dass auch in den nächsten drei Jahren Dr. Klaus Zeh den Vorsitz führt, sein Stellvertreter bleibt Kai Liebig, Schatzmeister ist Stefan Nüßle und als Beisitzer fungieren Sighild Krausbeck und der langjährige OKN-Nutzer Helmut Michel.

Mehr als 650 Nutzer haben in den letzten acht Jahren im Sender Beiträge erstellt. 110 Stunden wöchentlich ist der OKN in Nordhausen auf UKW 100,4 zu hören.
Autor: nnz

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