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In Nordhausen getestet

Mittwoch, 09. Juli 2008, 17:30 Uhr
Ältere Menschen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, da sie körperlich bedingt Leistungsveränderungen aufweisen. Zum Beispiel verfügt ein 60 jähriger Mensch durchschnittlich nur noch über drei Viertel der Sehschärfe eines jungen Menschen. Heute wurde all das in Nordhausen getestet...

Reaktionen und mehr (Foto: Kreisverkehrswacht) Reaktionen und mehr (Foto: Kreisverkehrswacht)

Insbesondere auch die Reaktionsschnelligkeit und das Verarbeiten von Informationen laufen nicht mehr so schnell ab wie bei Jüngeren. Die Unfallbilanz der letzten Jahre zeigt in dieser Rubrik einen deutlichen Anstieg bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Auffällig ist zudem, dass der Anteil der über 55 jährigen bei den Hauptunfallursachen „Vorfahrt/Vorrang sowie Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein - und Ausfahren“ nahezu identisch ist mit der Gruppe der jungen Fahranfänger.

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsveranstaltung „Mobil bleiben, aber sicher!“ heute in Nordhausen war es somit ein Grundanliegen, dass sich ältere Verkehrsteilnehmer gezielt an Aktionsgeräten wie Bremssimulator, Fahrsimulator, Reaktionstestgerät, Rauschbrille oder Sehtestgerät selbst testen konnten. Das gleiche galt zu Fragen der StVO und Erste Hilfe. Weiterhin wurden Infostände der Polizei, Dekra und der Stadtverwaltung Nordhausen angeboten. Rund 280 Teilnehmer nutzten sehr rege die vielfältigen Angebote.

Ein großes Dankeschön von Projektleiter Dieter Köhler von der Kreisverkehrswacht Nordhausen e.V. geht an die vielen Helfer. Finanziert wurde die Aktion mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Autor: nnz

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