Bürgerproteste haben sich ausgezahlt: Abfall wird wie bisher entsorgt
Mittwoch, 29. November 2000, 13:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Es bleibt beim alten Zustand: Das ist das Ergebnis einer Bürgerversammlung mit den Anwohnern am Töpfer- und Handwege. Hintergrund der Versammlung waren Proteste der Anlieger nach einem Schreiben des Umweltamtes der Kreisverwaltung. Darin wurden die Grundstückbesitzer aufgefordert, ab dem kommenden Jahr ihre Abfalltonnen sowie die gelben Säcke zu Sammelplätzen zu bringen. Das wären bis zu 150 Meter. Begründet wurde dies mit den zu großen Fahrzeugen der Stadtwirtschaft. Diese könnten nur rückwärts in die Anliegerstraßen fahren, auch seien die Kreisel zu eng für dreiachsige Fahrzeuge.
Letztlich und verständlich zeigten sich die Bürger auch nach einer kontroversen Diskussion nicht bereit, ihren Müll zu Sammelpunkten zu bringen. "Wir wollen, daß unsere Mülltonnen dort abgeholt werden, wo wir sie hinstellen, vor dem Grundstück. Dafür bezahlen wir wie jeder andere Nordhäuser eine nicht geringen Gebühr", brachte es ein Bürger auf den Punkt. Ein Vertreter der Stadtwerke sicherte zu, daß man den Fakt noch einmal untersuchen werde. So soll mittels einer Ausnahmegenehmigung das Rückwärtsfahren mit Einweisung geprüft werden. Seitens des Umweltamtes wurde das eingangs erwähnte Schreiben zurückgenommen.
Autor: nnzLetztlich und verständlich zeigten sich die Bürger auch nach einer kontroversen Diskussion nicht bereit, ihren Müll zu Sammelpunkten zu bringen. "Wir wollen, daß unsere Mülltonnen dort abgeholt werden, wo wir sie hinstellen, vor dem Grundstück. Dafür bezahlen wir wie jeder andere Nordhäuser eine nicht geringen Gebühr", brachte es ein Bürger auf den Punkt. Ein Vertreter der Stadtwerke sicherte zu, daß man den Fakt noch einmal untersuchen werde. So soll mittels einer Ausnahmegenehmigung das Rückwärtsfahren mit Einweisung geprüft werden. Seitens des Umweltamtes wurde das eingangs erwähnte Schreiben zurückgenommen.
