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nnz-intern: Vertrauen

Donnerstag, 03. Juli 2008, 20:09 Uhr
Journalisten sind gierig nach Informationen. Und immer wollen sie die ersten sein, die diese Nachrichten verbreiten. Das ist der Wettbewerb. Doch es gibt Situationen, da sollten selbst Journalisten still halten...


Es gibt vieles zu berichten aus Nordhausen. Da und dort regt sich was, dort passiert etwas. Mal positiv, mal negativ. Diese Informationen zu sehen, zu hören, ja zu „riechen“ ist der Job der nnz-Redaktion. Nun gibt es Nachrichten, die muß man zuerst einmal einordnen, vor allem als lokales Medium. Und so fragt die nnz nach, bei Betroffenen, bei Beteiligten. Hier diese Meinung, da jene Meinung. Aus diesem Konglomerat wird die Nachricht, wird der Bericht.

Man muß aber auch differenzieren und sich immer selbst fragen. Kommt es darauf an, diese Nachricht schon heute zu publizieren? Was bewirkt die Veröffentlichung? Und so handhabt es die nnz Nachrichten erst dann weiter zu geben, wenn sie hieb- und stichfest sind. Vor allem dann, wenn Investitionen mit im Spiel sind.

Investoren, das wissen Journalisten und auch Redakteure, sind sensible Wesen. Sie sind medienscheu, bevor nicht alles in „trockenen Tüchern“ ist. An die Öffentlichkeit gehen sie erst, wenn die Tinte unter den Verträgen getrocknet ist.

Und weil bei einer Nicht-Respektierung dieses Ansinnens die komplette Investition in die Brüche gehen kann und vielleicht neu entstehende Arbeitsplätze gefährdet sind, kann die nnz auch mal schweigen. Im Sinne eines der Redaktion bekannten Vorhabens, im Sinne unserer Region, deren Teil die nnz ist und weiterhin sein wird.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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