Von Muli-Kulti bis Thüringer Bratwurst
Donnerstag, 03. Juli 2008, 14:24 Uhr
Der Begriff Projektunterricht umschreibt eine Unterrichtsform, die in erster Linie durch Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit der Schüler definiert wird. Diesen Projektunterricht gibt es auch am Bleicheröder Schiller-Gymnasium...
Selbstverständlich unter pädagogischer Anleitung bestimmt dabei in einem möglichst hohen Maße die jeweilige Gruppe (deren Auswahl dem Schüler weitgehend freigestellt ist) durch plausibles, selbstständiges Handeln ihr Vorgehen und löst die gestellte Aufgabe durch fachübergreifendes Wirken in ihrer natürlichen Umgebung. Seit Jahren ist es an vielen Schulen zur Tradition geworden, die Projektwoche als eine Organisationsform des Projektunterrichts in der letzten Woche des Schuljahres durchzuführen.
Am Schillergymnasium Bleicherode verlaufen diese Tage auch im Schuljahr 2007/2008 wieder erfolgreich, lehrreich und zu aller Zufriedenheit. Beobachter können den Eindruck gewinnen, dass wirklich jeder Schüler seinen Platz gefunden hat sowie mit ganzer Begeisterung bei der Sache ist. Diese Tage dienen nicht nur dem Fach –Wissenserwerb, sondern sie helfen, auf gesunde Lebensführung, interessante Freizeitgestaltung, Umgang mit anderen Ländern und Kulturen etc. zu achten.
Außerdem hatten sich Schüler/innen der 10.Klassen auch in diesem Jahr bereit erklärt, zwei weitere Fachräume zu renovieren. Sie sind mit vielen guten Ideen zur fachspezifischen Ausgestaltung und voller Elan dabei, sich selbst bzw. ihren Mitschülern einmal mehr zu einem angenehmen und gesunden Lernklima zu verhelfen.
Hier einige weitere Beispiele für Projekte, die den Schülern zur Auswahl standen:
Encaustic - Malerei (Wachsmalerei): Diese künstlerische Technik gab es schon im alten Rom vor ca. 2000 Jahren, wie z.B. das Mumienbildnis der Irene aus Fayum belegt. Schülergruppen der Klasse 6 versuchen sich hierbei mit Bügeleisen ähnlichen Werkzeugen, und Spezialpapier als Künstler.
Beim Schiller – Projekt entwickeln Schüler anlässlich des 250. Geburtstages des Schul – Namensgebers ein Lernspiel für den Unterrichtseinsatz.
Die 5. Klassen haben sich eine polnische Mitarbeiterin des Jugendsozialwerkes eingeladen, die mit ihnen beim Projekt Interkulturelles Lernen über Sprache und Traditionen verschiedener Länder spricht und auf spielerische Weise ein Europaquiz erarbeiten lässt.
Schüler der 8. Klassen nutzen diese Tage für Erste – Hilfe – Kurse sowie Vorträge über Aids und andere gesundheitliche Gefahren. Einige Mitschüler dieser Klassenstufe erstellen eine Powerpoint-Präsentation zum Thüringer Wahrzeichen unter dem Motto: Jetzt geht´s um die Wurst. Hierbei wird die Geschichte der beliebten Bratwurst – auch unter dem Aspekt ihres gesundheitlichen Wertes – untersucht sowie interessante Rezepte erkundet.
Schüler der 6.Klassen können an Experimenten zur Einführung in die Physik und ihre verschiedenen Teilbereiche teilnehmen. Um Spaß am neuen Unterrichtsfach zu gewinnen, bauen sie z.B. im Bereich der Optik eine Lochkamera oder erkennen auf dem Teilgebiet der Mechanik durch Auswiegen von Linsen, Erbsen usw. den Zusammenhang von Masse und Volumen.
So kann also mit Recht gesagt werden, dass diese letzte, heiße Phase des Schuljahres am Schillergymnasium sehr sinnvoll und produktiv genutzt wird.
Susanne Meyer
Autor: nnzSelbstverständlich unter pädagogischer Anleitung bestimmt dabei in einem möglichst hohen Maße die jeweilige Gruppe (deren Auswahl dem Schüler weitgehend freigestellt ist) durch plausibles, selbstständiges Handeln ihr Vorgehen und löst die gestellte Aufgabe durch fachübergreifendes Wirken in ihrer natürlichen Umgebung. Seit Jahren ist es an vielen Schulen zur Tradition geworden, die Projektwoche als eine Organisationsform des Projektunterrichts in der letzten Woche des Schuljahres durchzuführen.
Am Schillergymnasium Bleicherode verlaufen diese Tage auch im Schuljahr 2007/2008 wieder erfolgreich, lehrreich und zu aller Zufriedenheit. Beobachter können den Eindruck gewinnen, dass wirklich jeder Schüler seinen Platz gefunden hat sowie mit ganzer Begeisterung bei der Sache ist. Diese Tage dienen nicht nur dem Fach –Wissenserwerb, sondern sie helfen, auf gesunde Lebensführung, interessante Freizeitgestaltung, Umgang mit anderen Ländern und Kulturen etc. zu achten.
Außerdem hatten sich Schüler/innen der 10.Klassen auch in diesem Jahr bereit erklärt, zwei weitere Fachräume zu renovieren. Sie sind mit vielen guten Ideen zur fachspezifischen Ausgestaltung und voller Elan dabei, sich selbst bzw. ihren Mitschülern einmal mehr zu einem angenehmen und gesunden Lernklima zu verhelfen.
Hier einige weitere Beispiele für Projekte, die den Schülern zur Auswahl standen:
Encaustic - Malerei (Wachsmalerei): Diese künstlerische Technik gab es schon im alten Rom vor ca. 2000 Jahren, wie z.B. das Mumienbildnis der Irene aus Fayum belegt. Schülergruppen der Klasse 6 versuchen sich hierbei mit Bügeleisen ähnlichen Werkzeugen, und Spezialpapier als Künstler.
Beim Schiller – Projekt entwickeln Schüler anlässlich des 250. Geburtstages des Schul – Namensgebers ein Lernspiel für den Unterrichtseinsatz.
Die 5. Klassen haben sich eine polnische Mitarbeiterin des Jugendsozialwerkes eingeladen, die mit ihnen beim Projekt Interkulturelles Lernen über Sprache und Traditionen verschiedener Länder spricht und auf spielerische Weise ein Europaquiz erarbeiten lässt.
Schüler der 8. Klassen nutzen diese Tage für Erste – Hilfe – Kurse sowie Vorträge über Aids und andere gesundheitliche Gefahren. Einige Mitschüler dieser Klassenstufe erstellen eine Powerpoint-Präsentation zum Thüringer Wahrzeichen unter dem Motto: Jetzt geht´s um die Wurst. Hierbei wird die Geschichte der beliebten Bratwurst – auch unter dem Aspekt ihres gesundheitlichen Wertes – untersucht sowie interessante Rezepte erkundet.
Schüler der 6.Klassen können an Experimenten zur Einführung in die Physik und ihre verschiedenen Teilbereiche teilnehmen. Um Spaß am neuen Unterrichtsfach zu gewinnen, bauen sie z.B. im Bereich der Optik eine Lochkamera oder erkennen auf dem Teilgebiet der Mechanik durch Auswiegen von Linsen, Erbsen usw. den Zusammenhang von Masse und Volumen.
So kann also mit Recht gesagt werden, dass diese letzte, heiße Phase des Schuljahres am Schillergymnasium sehr sinnvoll und produktiv genutzt wird.
Susanne Meyer










