nnz-Forum: Kinder ohne Essen
Dienstag, 01. Juli 2008, 07:27 Uhr
Am Freitag vergangener Woche hielten die Linken ihre Mitgliederversammlung – nun schon traditionell – in der Gaststätte Otto`s Steak House ab (nnz berichtete bereits). Die Meinung eines nnz-Lesers in unserem Forum...
Ich möchte hier nur einen Punkt ansprechen, und zwar den Beitrag von Frau Sabine Jacobi. Es handelt sich um unsere Zukunft, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen da oben im Bundestag. Frau Jacobi arbeitet im Kinderkeller Katzmaus, der im Ostteil der Stadt sein Domizil hat. Was sie dort so erlebt, lässt einen schon die Haare zu Berge steigen. Frau Jacobi erzählte, dass bei ihr Ein-Euro-Jobber beschäftigt sind. Von diesen Leuten sei niemand in der Lage, sich ein Mittagessen für 2.50 € zu leisten.
Auf den Monat gerechnet wären das 50 €, die an anderer Stelle fehlen würden. Weiter berichtete sie davon, eins der ihr anvertrauten Kinder gefragt zu haben, was es zu Mittag gegessen hat. Die Antwort des Kindes war erschütternd: Die Mutti hätte die Tüte mit den Pommes allein aufgegessen. Lieber Leser, stellen Sie sich das vor! Das Kind geht beim Mittagessen leer aus! Was ist da los, verlässt sich die Mutter darauf, dass ihr Kind im Kinderkeller eine Mahlzeit bekommt oder hat die Familie so wenig Geld, dass es vorne und hinten nicht reicht?
Genau in so einem Fall ist der Staat gefragt, doch was man von den regierenden Politikern hört sind große Worte, wie zum Beispiel die von Frau von der Leyen. Was hat sie nicht alles versprochen in Bezug auf den Kindergeldzuschlag! Was davon geblieben ist, hat die Bundestagsdebatte am 26.06.08. gezeigt. Eins ist jedenfalls sicher: Jene, die den Kinderzuschlag am dringendsten benötigen, gehen wieder einmal leer aus.
Wenn es im Bundestag um solche sozialen Themen geht, bekommt man immer die gleich Antwort zu hören: Dafür haben wir kein Geld. Dabei kann man es sich aber leisten, 66 Millionen Euro Fördermittel von der EU verfallen zu lassen oder jährlich Milliarden Euro Steuern zu verschwenden, ohne das dies jemand zu verantworten hat. Oder woher kommen plötzlich die Milliarden, mit den man die Banken unterstützt hat, die sich an der US-Börse verspekuliert haben? Ich könnte wetten dass wir von dieser Krise noch so einiges zu erwarten haben!
Eine so genannte Ehrenpension für Mitglieder der letzten DDR-Regierung, der übrigens auch die Bundeskanzlerin angehört hat, beschließt man über Nacht. Warum diese Personen eine solche Pension verdient haben verstehe ich nicht so ganz. Vielleicht ist es ja ein kleines Dankeschön dafür, dass jene Regierung Herrn Kohl dabei behilflich war, die meisten Bürger der ehemaligen DDR in die Irre zu führen. Den Spruch von Kohl, Keinem wird es schlechter gehen!, den hat wohl noch jeder im Ohr. Die vielen anderen Dinge, die da falsch gelaufen sind, will ich nicht ansprechen.
Auf eins aber ist immer Verlass: Die CDU und nun auch die SPD, sie schwingen große Reden, machen enorme Versprechungen und das war's. Wie zur Zeit die CDU, die in Ostdeutschland um Wähler buhlt. Was sie alles verspricht, darauf möchte ich hier nicht eingehen. Nur eins wird immer sicherer: Von den beiden so genannten Volksparteien SPD und CDU hat der einfache Bürger nichts zu erwarten!
Eins wurde deutlich bei dieser Versammlung: DIE LINKE ist gewillt, gegen diese Armut, die Deutschland wie ein Virus heimgesucht hat, etwas zu tun und das kann sie nur mit Unterstützung durch den Wähler.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Ich möchte hier nur einen Punkt ansprechen, und zwar den Beitrag von Frau Sabine Jacobi. Es handelt sich um unsere Zukunft, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen da oben im Bundestag. Frau Jacobi arbeitet im Kinderkeller Katzmaus, der im Ostteil der Stadt sein Domizil hat. Was sie dort so erlebt, lässt einen schon die Haare zu Berge steigen. Frau Jacobi erzählte, dass bei ihr Ein-Euro-Jobber beschäftigt sind. Von diesen Leuten sei niemand in der Lage, sich ein Mittagessen für 2.50 € zu leisten.
Auf den Monat gerechnet wären das 50 €, die an anderer Stelle fehlen würden. Weiter berichtete sie davon, eins der ihr anvertrauten Kinder gefragt zu haben, was es zu Mittag gegessen hat. Die Antwort des Kindes war erschütternd: Die Mutti hätte die Tüte mit den Pommes allein aufgegessen. Lieber Leser, stellen Sie sich das vor! Das Kind geht beim Mittagessen leer aus! Was ist da los, verlässt sich die Mutter darauf, dass ihr Kind im Kinderkeller eine Mahlzeit bekommt oder hat die Familie so wenig Geld, dass es vorne und hinten nicht reicht?
Genau in so einem Fall ist der Staat gefragt, doch was man von den regierenden Politikern hört sind große Worte, wie zum Beispiel die von Frau von der Leyen. Was hat sie nicht alles versprochen in Bezug auf den Kindergeldzuschlag! Was davon geblieben ist, hat die Bundestagsdebatte am 26.06.08. gezeigt. Eins ist jedenfalls sicher: Jene, die den Kinderzuschlag am dringendsten benötigen, gehen wieder einmal leer aus.
Wenn es im Bundestag um solche sozialen Themen geht, bekommt man immer die gleich Antwort zu hören: Dafür haben wir kein Geld. Dabei kann man es sich aber leisten, 66 Millionen Euro Fördermittel von der EU verfallen zu lassen oder jährlich Milliarden Euro Steuern zu verschwenden, ohne das dies jemand zu verantworten hat. Oder woher kommen plötzlich die Milliarden, mit den man die Banken unterstützt hat, die sich an der US-Börse verspekuliert haben? Ich könnte wetten dass wir von dieser Krise noch so einiges zu erwarten haben!
Eine so genannte Ehrenpension für Mitglieder der letzten DDR-Regierung, der übrigens auch die Bundeskanzlerin angehört hat, beschließt man über Nacht. Warum diese Personen eine solche Pension verdient haben verstehe ich nicht so ganz. Vielleicht ist es ja ein kleines Dankeschön dafür, dass jene Regierung Herrn Kohl dabei behilflich war, die meisten Bürger der ehemaligen DDR in die Irre zu führen. Den Spruch von Kohl, Keinem wird es schlechter gehen!, den hat wohl noch jeder im Ohr. Die vielen anderen Dinge, die da falsch gelaufen sind, will ich nicht ansprechen.
Auf eins aber ist immer Verlass: Die CDU und nun auch die SPD, sie schwingen große Reden, machen enorme Versprechungen und das war's. Wie zur Zeit die CDU, die in Ostdeutschland um Wähler buhlt. Was sie alles verspricht, darauf möchte ich hier nicht eingehen. Nur eins wird immer sicherer: Von den beiden so genannten Volksparteien SPD und CDU hat der einfache Bürger nichts zu erwarten!
Eins wurde deutlich bei dieser Versammlung: DIE LINKE ist gewillt, gegen diese Armut, die Deutschland wie ein Virus heimgesucht hat, etwas zu tun und das kann sie nur mit Unterstützung durch den Wähler.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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