Architektur belebt
Montag, 30. Juni 2008, 18:47 Uhr
Unter diesem Motto hatten am vergangenen Wochenende Bauherrn und Architekten wieder in neue, umgebaute oder auch sanierte Gebäude bundesweit eingeladen. Auch das rekonstruierte Turbinenhaus des Nordhäuser Wasserverbandes in der Alexander-Puschkin-Straße 13 öffnete dazu seine Türen...
Insgesamt gehörten 93 Gebäude in den Thüringer Städten und Gemeinden, davon 9 in Nordthüringen und wiederum davon allein 3 in Nordhausen: die Morgenröte, das Geschäftshaus in der Bahnhofsstraße und das Besucherzentrum "Altes Turbinenhaus". Das letztere als über 100 Jahre altes Gebäude konnte am Samstagnachmittag ausgiebig besichtigt werden. Jung und alt nutzte die Gelegenheit, um sich neben der Erläuterungen der Architekten (arko bauplanung) auch die Fragen zum Wasser von Ulrich Schardt und sein Team beantworten zu lassen.
Während der zweistündigen architektour riß der Besucherstrom durch das kleine und sensibel rekonstruierte Gebäude nicht ab: 150 ... 200 Interessierte erklommen die Stufen bis unters Dach und genossen den Ausblick. Viele von ihnen ließen die Bilder durch die Vergangenheit bis hin zur Bauzeit auf sich wirken. Die Geschichte der städtischen Wasserversorgung, insbesondere die alten hölzernen Rohre, beeindruckten im sachlich und flexibel nutzbaren Ausstellungsraum, dem einstigen Standort der Turbine, ebenso wie die Fakten und Zahlen zur heutigen modernen Wasserversorgung.
Jung und alt überraschte zu guter Letzt im Sockelgeschoss als einstiger Wasserbehälter ein Trinkwasserspender und lud zu einer Verkostung frischen Talsperrenwassers ein. Historische Zeichnungen, mit Hand colouriert, zollen den Ingenieuren von damals Respekt. Mit einem Blick auf die Wellenornamentik in den Ecklisenen der Fassade verabschiedeten sich die beeindruckten Besucher vom Gebäude und ließen sich in der alten Filterhalle noch das bautechnisch sanierte Wassermuseum zeigen.
Schulen und interessierten Gruppen bietet sich das alte Turbinenhaus als Besucherzentrums des Wasserverbandes für mehr als nur einen Ausstellungsbesuch an.
Autor: nnzInsgesamt gehörten 93 Gebäude in den Thüringer Städten und Gemeinden, davon 9 in Nordthüringen und wiederum davon allein 3 in Nordhausen: die Morgenröte, das Geschäftshaus in der Bahnhofsstraße und das Besucherzentrum "Altes Turbinenhaus". Das letztere als über 100 Jahre altes Gebäude konnte am Samstagnachmittag ausgiebig besichtigt werden. Jung und alt nutzte die Gelegenheit, um sich neben der Erläuterungen der Architekten (arko bauplanung) auch die Fragen zum Wasser von Ulrich Schardt und sein Team beantworten zu lassen.
Während der zweistündigen architektour riß der Besucherstrom durch das kleine und sensibel rekonstruierte Gebäude nicht ab: 150 ... 200 Interessierte erklommen die Stufen bis unters Dach und genossen den Ausblick. Viele von ihnen ließen die Bilder durch die Vergangenheit bis hin zur Bauzeit auf sich wirken. Die Geschichte der städtischen Wasserversorgung, insbesondere die alten hölzernen Rohre, beeindruckten im sachlich und flexibel nutzbaren Ausstellungsraum, dem einstigen Standort der Turbine, ebenso wie die Fakten und Zahlen zur heutigen modernen Wasserversorgung.
Jung und alt überraschte zu guter Letzt im Sockelgeschoss als einstiger Wasserbehälter ein Trinkwasserspender und lud zu einer Verkostung frischen Talsperrenwassers ein. Historische Zeichnungen, mit Hand colouriert, zollen den Ingenieuren von damals Respekt. Mit einem Blick auf die Wellenornamentik in den Ecklisenen der Fassade verabschiedeten sich die beeindruckten Besucher vom Gebäude und ließen sich in der alten Filterhalle noch das bautechnisch sanierte Wassermuseum zeigen.
Schulen und interessierten Gruppen bietet sich das alte Turbinenhaus als Besucherzentrums des Wasserverbandes für mehr als nur einen Ausstellungsbesuch an.




