Geld gegen Karteikarten
Montag, 30. Juni 2008, 15:58 Uhr
Der Nordhäuser Kreisausschuss hat heute den Weg für mehrere Zehntausend Euro freigemacht. Freuen können sich Träger der freien Jugendarbeit, aber auch die Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die noch fein säuberlich Karteikarten ausfüllen müssen.
Eigentlich ist das Geld ja schon ausgegeben. Die Summe steckt in der Jugendpauschale, die ihrerseits wiederum Bestandteil des Haushaltes ist. Trotzdem: Nach dem Beschluß des Jugendhilfeausschusses muß bei Ausgaben über 10.000 Euro auch der Kreisausschuss seinen politischen Segen geben.
Und so können jetzt fast 20.000 Euro für den Club Caritas locker gemacht werden. Der würde schließlich schon über Jahre hinweg eine gute Arbeit leisten. Nicht anders sehe es beim Projekt Mobilé des Jugendsozialwerkes aus. Das bekommt nun mehr als 51.000 Euro.
Mit einer neuen Software soll eine Datenbank des Nordhäuser Gesundheitsamtes aufgepeppt werden. Das Programm sei jahrelang nicht erweitert oder aktualisiert worden, führte Loni Grünwald (LINKE) als Begründung an. Zum Teil müßten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch mit Karteikarten arbeiten. Die neue Software soll 35.000 Euro kosten. Da der EDV-Bereich des Landratsamtes aber schon relativ gierig war, gibt es in der betreffenden Haushaltsstelle nur noch 26.000 Euro. Der Rest soll im kommenden Jahr bezahlt werden.
Autor: nnzEigentlich ist das Geld ja schon ausgegeben. Die Summe steckt in der Jugendpauschale, die ihrerseits wiederum Bestandteil des Haushaltes ist. Trotzdem: Nach dem Beschluß des Jugendhilfeausschusses muß bei Ausgaben über 10.000 Euro auch der Kreisausschuss seinen politischen Segen geben.
Und so können jetzt fast 20.000 Euro für den Club Caritas locker gemacht werden. Der würde schließlich schon über Jahre hinweg eine gute Arbeit leisten. Nicht anders sehe es beim Projekt Mobilé des Jugendsozialwerkes aus. Das bekommt nun mehr als 51.000 Euro.
Mit einer neuen Software soll eine Datenbank des Nordhäuser Gesundheitsamtes aufgepeppt werden. Das Programm sei jahrelang nicht erweitert oder aktualisiert worden, führte Loni Grünwald (LINKE) als Begründung an. Zum Teil müßten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch mit Karteikarten arbeiten. Die neue Software soll 35.000 Euro kosten. Da der EDV-Bereich des Landratsamtes aber schon relativ gierig war, gibt es in der betreffenden Haushaltsstelle nur noch 26.000 Euro. Der Rest soll im kommenden Jahr bezahlt werden.
