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Mehr ABM

Donnerstag, 26. Juni 2008, 12:53 Uhr
Noch in diesem Jahr sollen weitaus mehr langzeitarbeitslose Frauen und Männer in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) integriert werden. In den kommenden Monaten sollen 150 Frauen und Männer, die von der ARGE betreut werden, in einer ABM arbeiten können.


Für dieses Maßnahmepaket, das von den Trägern der ARGE (Landkreis Nordhausen und Arbeitsagentur Nordhausen), beschlossen wurde, gibt es bestimmte Förderkriterien. Das teilte jetzt die Geschäftsleitung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) mit. Wenn zum Beispiel Schwerbehinderte, Alleinerziehende oder Frauen im Alter zwischen 45 und 50 Jahren in eine ABM integriert werden, wird die komplette Kostenübernahme an den Träger garantiert.

So hatte sich zum Beispiel Landrat Joachim Claus dafür eingesetzt, dass ein Teil der 150 zu schaffenden ABM im Bereich der Sportvereine angesiedelt werden. Hier werde eine sozial wichtige Arbeit geleistet, die auch über diese Maßnahme weiter gefördert werden soll. Bei ABM in Sportvereine werden die Sachkosten nicht gefördert, alles andere zu 100 Prozent.

Für alle anderen ABM soll es eine 90prozentige Förderung geben. Über die Höhe der Sachkosten sollte differenziert entschieden werden. Kriterien hierfür sind zum Beispiel der qualitative Inhalt der Maßnahme sowie die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Trägers.
Autor: nnz

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