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Goldener Roland 2002

Samstag, 08. Juni 2002, 19:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Abend ist auf der großen EVN-Bühne am Nordhäuser Bahnhof der diesjährige Goldene Roland verliehen worden. Wer sich in diesem Jahr durchsetzen konnte, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Sieger: Stadtführer Der Vorstand der Werbegemeinschaft erhielt in diesem Jahr eine Rekordzahl von Kandidatenvorschlägen für den „Goldenen Roland“. Das beweist, wie begehrt der von der Werbegemeinschaft gestiftete Preis inzwischen ist und wie viele preiswürdige Leistungen es in Nordpausen gibt. Jeder Vorschlag ist eigentlich bereits eine Auszeichnung für den Vorgeschlagenen, da hiermit Verdienste öffentlich gemacht werden und so größere Beachtung finden. Leider kann wie jedes Jahr nur einer der Gewinner sein, aber keiner sollte sich deswegen als Verlierer betrachten.

Die Mitglieder der Werbegemeinschaft haben über den Preisträger abgestimmt und mit 62 Prozent der abgegebenen Stimmen die Stadt- und Gästeführergilde gewählt. Sie würdigen damit eine Gemeinschaft, die sich seit ihrer Gründung um die Verbesserung der Ausstrahlung und das Ansehen der Stadt bemüht. Die über 30 Gildemitglieder vermitteln in ihrer Freizeit Wissenswertes über ihre Heimatstadt und verschaffen so jedes Jahr Tausenden Besuchern einen unvergesslichen Eindruck von Nordhausen.

Dabei ist die Gilde nicht nur bei den klassischen Stadtführungen aktiv, sondern auch bei thematischen Wanderungen, Vorträgen, Bus-Begleitung und PKW-Tourismus. Zusammengearbeitet wird dabei mit der Stadtverwaltung, dem Landratsamt, Tourismusverband, Harzklubzweigverein, in der Agenda 21, Mittelalterverein, Kreisbauernverband, Seniorenzentrum, Jugendbildungshaus u.v.a.m. ­ kurz: hier wird ständig die Werbetrommel für unsere Stadt gerührt.

Auf Platz 2 kam die Rolandgruppe. Knapp geschlagen, wie die Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Ute Hirseland, verriet. Der Beifall der vielen Nordhäuser war in diesem Jahr verhaltener als sonst. Favorisiert wurde eigentlich die Rolandgruppe, hätte man mit dem Goldenen Roland doch auch das 20jährige Jubiläum von „Prof. Zwanziger“ würdigen können. Wer weiß, ob es die Gruppe im kommenden Jahr noch in dieser Besetzung geben wird. Und warum der hochbetagte Rudolf Mönch sich schweren Wege auf den Bahnhofsvorplatz begeben musste, dann nicht geehrt wurde, das wird wohl ewig das Geheimnis der Werbegemeinschaft bleiben. Wenigstens die Kandidaten hätten einige Stunden vorher erfahren können, wer denn der Gewinner ist.

Als Kandidaten wurden in diesem Jahr vorgeschlagen:
Erika Schirmer - bekannt als „Harzer Fingerhut",
Julia Große-Roge und Helmut Müller aus dem Mathildenverein,
der Nestor des Nordhäuser Tierschutzes, Heino Kohlhase,
der Gründer der Nordhäuser Kantorei, Rudolf Mönch,
der Schriftsteller Horst Köhler,
Altstadt-Manne alias Horst Spangenberg,
die Nordhäuser Stadtführergilde und
die Rolandgruppe.
Autor: nnz

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