Zusammen mit dem ZAN?
Freitag, 07. Juni 2002, 18:36 Uhr
Nordhausen/Osterode (nnz). Im benachbarten Landkreis Osterode am Harz wird gegenwärtig auch über die Entwicklung des Abfallgeschehens nachgedacht. Da soll es nach nnz-Informationen sogar Überlegungen zu einem Zusammenschluß mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) gegeben haben. Mehr dazu mit einem Klick auf MEHR.
Der Landkreis Osterode am Harz soll in Zukunft mit den Landkreisen Göttingen und Northeim sowie der Stadt Göttingen in der Abfallwirtschaft eng zusammenarbeiten. Das beschloss heute der Ausschuss für Abfall und Bodenschutz. Ein gemeinsamer Beschlussvorschlag der Hauptverwaltungsbeamten der beteiligten Gebietskörperschaften fand damit auch im Osteroder Fachausschuss eine Mehrheit - abschließend wird der Kreistag am 17. Juni 2002 entscheiden.
Der Beschlussvorschlag sieht für die Zeit ab Juni 2005 vor, auf der Deponie Deiderode des Landkreises Göttingen eine sog. MBA- bzw. MBS-Anlage zur Abfallvorbehandlung gemeinsam zu bauen und zu betreiben und den nicht mehr verwertbaren Restabfall auf der Deponie Blankenhagen im Landkreis Northeim abzulagern. Die Deponien Deiderode und Hattorf (Landkreis Osterode am Harz) werden für die Abfallablagerung geschlossen, sobald die von der Landesregierung angestrebte Änderung des Niedersächsischen Abfallgesetzes hinreichende Rechtsklarheit über die Ansatzfähigkeit der Schließungskosten bei den Abfallgebühren schafft die Deponie Hattorf wird mittelfristig Zentraldeponie für sog. TASi I-Abfälle. Mit den Kosten der gemeinsamen Abfallwirtschaft werden die beteiligten Gebietskörperschaften pro angelieferter Tonne Abfall in gleicher Höhe belastet. Gleich nach der abschließenden Beschlussfassung in den Kreistagen bzw. im Rat werden die Verwaltungen den Bau der MBA- oder MBS-Anlage technikoffen ausschreiben.
Die CDU-Fraktion hatte im Ausschuss zuvor gerügt, dass die Kreisverwaltung nicht auch mit dem benachbarten Abfallzweckverband im thüringischen Nordhausen Gespräche über eine Zusammenarbeit geführt und ein Angebot eingeholt habe. Hierzu entgegnete Landrat Bernhard Reuter, dass der dortige Zweckverband bereits mitten in einer vergleichbaren Ausschreibung und ein Beitritt des Landkreises Osterode am Harz damit schon zeitlich nicht mehr möglich sei. Außerdem seien die Rahmenbedingungen des gemeinsamen südniedersächsischen Projektes wirtschaftlich günstiger und juristisch verlässlicher. Dem schloss sich die Ausschussmehrheit an.
Autor: nnzDer Landkreis Osterode am Harz soll in Zukunft mit den Landkreisen Göttingen und Northeim sowie der Stadt Göttingen in der Abfallwirtschaft eng zusammenarbeiten. Das beschloss heute der Ausschuss für Abfall und Bodenschutz. Ein gemeinsamer Beschlussvorschlag der Hauptverwaltungsbeamten der beteiligten Gebietskörperschaften fand damit auch im Osteroder Fachausschuss eine Mehrheit - abschließend wird der Kreistag am 17. Juni 2002 entscheiden.
Der Beschlussvorschlag sieht für die Zeit ab Juni 2005 vor, auf der Deponie Deiderode des Landkreises Göttingen eine sog. MBA- bzw. MBS-Anlage zur Abfallvorbehandlung gemeinsam zu bauen und zu betreiben und den nicht mehr verwertbaren Restabfall auf der Deponie Blankenhagen im Landkreis Northeim abzulagern. Die Deponien Deiderode und Hattorf (Landkreis Osterode am Harz) werden für die Abfallablagerung geschlossen, sobald die von der Landesregierung angestrebte Änderung des Niedersächsischen Abfallgesetzes hinreichende Rechtsklarheit über die Ansatzfähigkeit der Schließungskosten bei den Abfallgebühren schafft die Deponie Hattorf wird mittelfristig Zentraldeponie für sog. TASi I-Abfälle. Mit den Kosten der gemeinsamen Abfallwirtschaft werden die beteiligten Gebietskörperschaften pro angelieferter Tonne Abfall in gleicher Höhe belastet. Gleich nach der abschließenden Beschlussfassung in den Kreistagen bzw. im Rat werden die Verwaltungen den Bau der MBA- oder MBS-Anlage technikoffen ausschreiben.
Die CDU-Fraktion hatte im Ausschuss zuvor gerügt, dass die Kreisverwaltung nicht auch mit dem benachbarten Abfallzweckverband im thüringischen Nordhausen Gespräche über eine Zusammenarbeit geführt und ein Angebot eingeholt habe. Hierzu entgegnete Landrat Bernhard Reuter, dass der dortige Zweckverband bereits mitten in einer vergleichbaren Ausschreibung und ein Beitritt des Landkreises Osterode am Harz damit schon zeitlich nicht mehr möglich sei. Außerdem seien die Rahmenbedingungen des gemeinsamen südniedersächsischen Projektes wirtschaftlich günstiger und juristisch verlässlicher. Dem schloss sich die Ausschussmehrheit an.
