Wahlessen mit Ernst
Donnerstag, 19. Juni 2008, 14:13 Uhr
In der Küche des LIFT e.V. ist das Kochen kein Spaß, sondern der Ernst geht hier um. Maik Ernst, um genau zu sein. Der ist Küchenchef und setzt die Ideen der Geschäftsführung um. Heute wurde die örtliche Presse eingeladen (aber nur zum Gespräch, nicht zum Essen).
Maik Ernst (li.) kocht gut
Seit über 10 Jahren ist der LIFT e.V. an mehreren Schulen für das tägliche Mittagessen der Schüler zuständig und derzeit entstehen in der Küche des Vereins täglich 1000 Portionen, berichtete Geschäftsführerin Hannelore Haase heute der örtlichen Presse. Mehr als 150 Teller verlassen als Essen auf Rädern die Küche in der Reichstraße und aktuell werden vier Schulen und mehrere Seniorenheime beliefert.. Im angeschlossenen Mehrgenerationenhaus nehmen mindestens 30 Menschen jeden Tag das Angebot wahr.
Durch eine Befragung unter den Schülern wollten die Verantwortlichen erfahren, was die Schulspeisungsteilnehmer sich wünschen. Neben allgemeinem Lob für das bisherige Essen wurde vor allem mehr Vielfalt und Frische verlangt. Und genau darauf hat der Verein nun reagiert.
Ab dem nächsten Schuljahr wird die vereinseigene Küche unter der Leitung des gerade 25-jährigen Küchenleiters Maik Ernst ein Wahlessen in den Schulen anbieten und verstärkt auf das ökologisch angebaute Gemüse aus dem LIFT-eigenen Gemüsegarten in Salza setzen. Für Ernst kein Problem, der hat trotz seiner Jugend schon ausreichend Erfahrungen in Großküchen gesammelt. Bereits heute werden spezielle Gerichte für Allergiker und Kinder mit Lebensmittelunverträglichkeiten gekocht. Natürlich nach den Richtlinien der deutschen Gesellschaft für Ernährung und unter streng medizinischen Gesichtspunkten.
Eine Verteuerung des Angebots wollen die LIFT-Leute nach Möglichkeit vermeiden, aber auch sie stöhen unter den steigenden Preisen für Lebensmittel und Treibstoff.
In der LIFT-Küche sind weder ABM-Kräfte noch 1-Euro-Jobber beschäftigt - wie gerüchtehalber immer wieder behauptet wird - sondern neben Maik Ernst drei weitere fest angestellte Köche und zwei Azubis. Darauf weist Hannelore Haase ausdrücklich hin. Sie sieht ihren Verein mit der eigenen Großküche gut aufgestellt für die Ausschreibungen zum nächsten Schuljahr und hofft, dass sie mit Wahlessen und Frischeversprechen punkten kann.
Autor: nnzMaik Ernst (li.) kocht gut
Seit über 10 Jahren ist der LIFT e.V. an mehreren Schulen für das tägliche Mittagessen der Schüler zuständig und derzeit entstehen in der Küche des Vereins täglich 1000 Portionen, berichtete Geschäftsführerin Hannelore Haase heute der örtlichen Presse. Mehr als 150 Teller verlassen als Essen auf Rädern die Küche in der Reichstraße und aktuell werden vier Schulen und mehrere Seniorenheime beliefert.. Im angeschlossenen Mehrgenerationenhaus nehmen mindestens 30 Menschen jeden Tag das Angebot wahr.
Durch eine Befragung unter den Schülern wollten die Verantwortlichen erfahren, was die Schulspeisungsteilnehmer sich wünschen. Neben allgemeinem Lob für das bisherige Essen wurde vor allem mehr Vielfalt und Frische verlangt. Und genau darauf hat der Verein nun reagiert.
Ab dem nächsten Schuljahr wird die vereinseigene Küche unter der Leitung des gerade 25-jährigen Küchenleiters Maik Ernst ein Wahlessen in den Schulen anbieten und verstärkt auf das ökologisch angebaute Gemüse aus dem LIFT-eigenen Gemüsegarten in Salza setzen. Für Ernst kein Problem, der hat trotz seiner Jugend schon ausreichend Erfahrungen in Großküchen gesammelt. Bereits heute werden spezielle Gerichte für Allergiker und Kinder mit Lebensmittelunverträglichkeiten gekocht. Natürlich nach den Richtlinien der deutschen Gesellschaft für Ernährung und unter streng medizinischen Gesichtspunkten.
Eine Verteuerung des Angebots wollen die LIFT-Leute nach Möglichkeit vermeiden, aber auch sie stöhen unter den steigenden Preisen für Lebensmittel und Treibstoff.
In der LIFT-Küche sind weder ABM-Kräfte noch 1-Euro-Jobber beschäftigt - wie gerüchtehalber immer wieder behauptet wird - sondern neben Maik Ernst drei weitere fest angestellte Köche und zwei Azubis. Darauf weist Hannelore Haase ausdrücklich hin. Sie sieht ihren Verein mit der eigenen Großküche gut aufgestellt für die Ausschreibungen zum nächsten Schuljahr und hofft, dass sie mit Wahlessen und Frischeversprechen punkten kann.

