Grundschule in Gefahr?
Dienstag, 17. Juni 2008, 08:15 Uhr
Noch ist eine Grundschule im Landkreis Nordhausen nicht akut gefährdet. Sie könnte aber zum Spielball der Schulnetzplanung und sinkender Schülerzahlen werden. Die nnz mit einem ersten Überblick...
Auf dem Schulgelände in Ilfeld ist ein normaler Sportunterricht im Freien nicht mehr möglich. Das hat mehrere Ursachen. Zum einen sind die Anlagen überaltert, zum anderen mußte ein Teil des Geländes an einen privaten Grundstückseigentümer zurückgegeben werden. Der hatte darauf bestanden, so ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung gestern.
Nun aber gibt es an der Ilfelder Grundschule einen aktiven Förderverein, der in den zurückliegenden Jahren schon viel für die Grundschüler und ihr Gebäude getan hat. Zu diesem ehrenamtlichen Engagement im Südharz soll sich jetzt das Handeln der Schulverwaltung gesellen. Der Kreisausschuss gab grünes Licht für die Instandsetzung der Außensportanlage.
Die wird wiederum auch vom ausgelagerten Teil des Nordhäuser Herder-Gymnasiums mit genutzt. Und hier setzte gestern die hohe Politik an. SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Becker fragte nach, ob die Verwaltung denn noch daran festhalte, diesen gymnasialen Teil in Ilfeld zu schließen, die Schülerzahlen gingen ja bekannterweise zurück?
Daran denken wir in den nächsten Jahren noch nicht, konterte die zweite Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE). Wenn es tatsächlich zum Auszug des Gymnasiums in Ilfeld kommen würde, dann müsse man den gesamten Schulstandort in Frage stellen, der dann – nur für eine Grundschule – einfach zu groß sei. Der Kelch wird wohl an Ilfeld erst einmal vorbeigehen, wenn auch nur für eine gewisse Zeit.
Ab dem kommenden Schuljahr soll erst einmal der Schulsport wieder so möglich sein, wie es die vielen Vorschriften in Thüringen verlangen. Für Grundschule und Gymnasium.
Autor: nnzAuf dem Schulgelände in Ilfeld ist ein normaler Sportunterricht im Freien nicht mehr möglich. Das hat mehrere Ursachen. Zum einen sind die Anlagen überaltert, zum anderen mußte ein Teil des Geländes an einen privaten Grundstückseigentümer zurückgegeben werden. Der hatte darauf bestanden, so ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung gestern.
Nun aber gibt es an der Ilfelder Grundschule einen aktiven Förderverein, der in den zurückliegenden Jahren schon viel für die Grundschüler und ihr Gebäude getan hat. Zu diesem ehrenamtlichen Engagement im Südharz soll sich jetzt das Handeln der Schulverwaltung gesellen. Der Kreisausschuss gab grünes Licht für die Instandsetzung der Außensportanlage.
Die wird wiederum auch vom ausgelagerten Teil des Nordhäuser Herder-Gymnasiums mit genutzt. Und hier setzte gestern die hohe Politik an. SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Becker fragte nach, ob die Verwaltung denn noch daran festhalte, diesen gymnasialen Teil in Ilfeld zu schließen, die Schülerzahlen gingen ja bekannterweise zurück?
Daran denken wir in den nächsten Jahren noch nicht, konterte die zweite Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE). Wenn es tatsächlich zum Auszug des Gymnasiums in Ilfeld kommen würde, dann müsse man den gesamten Schulstandort in Frage stellen, der dann – nur für eine Grundschule – einfach zu groß sei. Der Kelch wird wohl an Ilfeld erst einmal vorbeigehen, wenn auch nur für eine gewisse Zeit.
Ab dem kommenden Schuljahr soll erst einmal der Schulsport wieder so möglich sein, wie es die vielen Vorschriften in Thüringen verlangen. Für Grundschule und Gymnasium.
