Der nächste Spatenstich
Donnerstag, 06. Juni 2002, 15:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Pferdemarkt, Kornmarkt, Kranich-, Töpfer-, Rautenstraße Baustellen fluten die Stadt. Nach dem Rolandsfest kommt eine neue hinzu. nnz weiß, wo.
Diesmal muss der Rathausplatz dran glauben. In der Hoffnung daran, dass ihm ein intensives Facelifting gut bekommt und ihm sein neues Antlitz bewundernde Blicke der Landesgartenschau-Besucher verschafft. Die Chancen dafür stehen gut, sieht man sich die Bebauungspläne für das betroffene Gebiet an.
Von der Umgestaltung ist der gesamte Platz vor dem Rathaus und vor dem Markt 15 betroffen. Die Baustelle zieht sich bis zum Markt und bis zur Kreuzung am Pferdemarkt. Auch die Rautenstraße ist auf einem kleinen Stück betroffen, soll aber in jedem Fall einseitig befahrbar bleiben.
Die erste Veränderung wird es in der Beschaffenheit der Bodenoberfläche geben. Statt des jetzigen Belages sollen die Pflastersteine der Rautenstraße das Areal säumen. Vor dem Markt 15 will man neue Bäume Pflanzen, dazwischen werden Parkflächen angelegt. Mit modernen Lampen soll der Platz beleuchtet werden, in die Treppen des Rathauses werden Leuchten eingefasst. Das ganze Rathaus soll im Dunkel angestrahlt werden.
Außerdem plant man, einen Brunnen anzulegen. Es ist jedoch noch nicht sicher, wie dieser gestaltet werden soll. Wir können uns auch vorstellen, einen historischen Fund, den wir hier machen, zur Besichtigung herzurichten, gab Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) einen kleinen Ausblick.
Zwei Veränderungen werden den Bürger anfangs sicher schwer im Magen liegen. Der Rathausplatz wird nach den Bauarbeiten vom Markt her nicht mehr befahrbar sein. Die Durchfahrt wird komplett gesperrt, nur die An- und Abfahrt zu den Parkplätzen vor dem Markt 15 sind dann per Auto über die Rautenstraße zu erreichen.
Die nächste große Umstellung erwartet alle Autofahrer, die die Rautenstraße von oben in Richtung Zentrum befahren. Sie müssen auf den Schienen der Straßenbahn ihren Weg finden, was an den Haltestellen und auch während dem Hinterherfahren Verzögerungen mit sich bringen wird. Laut Beyse soll damit bezweckt werden, dass sich der Verkehr in der Innenstadt etwas beruhigt. Wer schnell durch Nordhausen hindurch will, der kann außen entlang fahren. Man wolle den Verkehrsdurchfluss von derzeit 12.000 Fahrzeuge pro Tag um mindestens 3.000 drücken. Das Ende der Arbeiten am Rathausplatz ist für Ende diesen Jahres vorgesehen.
Autor: mjDiesmal muss der Rathausplatz dran glauben. In der Hoffnung daran, dass ihm ein intensives Facelifting gut bekommt und ihm sein neues Antlitz bewundernde Blicke der Landesgartenschau-Besucher verschafft. Die Chancen dafür stehen gut, sieht man sich die Bebauungspläne für das betroffene Gebiet an.
Von der Umgestaltung ist der gesamte Platz vor dem Rathaus und vor dem Markt 15 betroffen. Die Baustelle zieht sich bis zum Markt und bis zur Kreuzung am Pferdemarkt. Auch die Rautenstraße ist auf einem kleinen Stück betroffen, soll aber in jedem Fall einseitig befahrbar bleiben.
Die erste Veränderung wird es in der Beschaffenheit der Bodenoberfläche geben. Statt des jetzigen Belages sollen die Pflastersteine der Rautenstraße das Areal säumen. Vor dem Markt 15 will man neue Bäume Pflanzen, dazwischen werden Parkflächen angelegt. Mit modernen Lampen soll der Platz beleuchtet werden, in die Treppen des Rathauses werden Leuchten eingefasst. Das ganze Rathaus soll im Dunkel angestrahlt werden.
Außerdem plant man, einen Brunnen anzulegen. Es ist jedoch noch nicht sicher, wie dieser gestaltet werden soll. Wir können uns auch vorstellen, einen historischen Fund, den wir hier machen, zur Besichtigung herzurichten, gab Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) einen kleinen Ausblick.
Zwei Veränderungen werden den Bürger anfangs sicher schwer im Magen liegen. Der Rathausplatz wird nach den Bauarbeiten vom Markt her nicht mehr befahrbar sein. Die Durchfahrt wird komplett gesperrt, nur die An- und Abfahrt zu den Parkplätzen vor dem Markt 15 sind dann per Auto über die Rautenstraße zu erreichen.
Die nächste große Umstellung erwartet alle Autofahrer, die die Rautenstraße von oben in Richtung Zentrum befahren. Sie müssen auf den Schienen der Straßenbahn ihren Weg finden, was an den Haltestellen und auch während dem Hinterherfahren Verzögerungen mit sich bringen wird. Laut Beyse soll damit bezweckt werden, dass sich der Verkehr in der Innenstadt etwas beruhigt. Wer schnell durch Nordhausen hindurch will, der kann außen entlang fahren. Man wolle den Verkehrsdurchfluss von derzeit 12.000 Fahrzeuge pro Tag um mindestens 3.000 drücken. Das Ende der Arbeiten am Rathausplatz ist für Ende diesen Jahres vorgesehen.
