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nnz-Rückspiegel: 6. Juni 2001

Donnerstag, 06. Juni 2002, 07:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Verwaltungsflure und kein Einspruch


Nette Plauderei in Verwaltungsfluren
In der vergangenen Woche hatte sich die nnz mit der erneuten Ausschreibung der Stellen für die beiden hauptamtlichen Beigeordneten beschäftigt. Die Meinungen der „regierenden“ Parteien im Kreistag ist relativ klar. Was aber sagen die Mitarbeiter des Landratsamtes zu zwei neuen „Chefs“, oder werden es gar drei? Typischer Alltag in einer Behörde an einem Vormittag. Akten werden von einem Zimmer zum anderen geschleppt, das verregnete Pfingstfest wird ausgewertet. Die erste Frage dann im Fahrstuhl: „Wird es nicht endlich Zeit, daß zwei neue Beigeordnete ihren Dienst aufnehmen“? „Das ist mir eigentlich egal, wir machen auch so unsere Arbeit“, meint eine Mitarbeiterin und ihr Kollege ergänzt: „Die kosten nur noch mehr Geld“.

Da wird dem nnz-Mitarbeiter zwischen zweiter und dritter Etage eine fette Rechnung aufgemacht. Rund 400.000 Mark sollen bei zwei Dezernenten, die ihren Job hauptamtlich machen, zu Buche schlagen. Der nnz-Typ rechnet und denkt nur kurz darüber nach, sich auch für diesen Job zu bewerben. Aber nur kurz, denn er hat kein Parteibuch in der Tasche, hat also kaum eine Chance. Ohne Parteibuch sei auch der Chef des kreislichen Gemeinde- und Städtebundes ausgestattet. „Der kritisiert fortlaufend die Kreisverwaltung wegen angeblich zu hoher Personalkosten, fordert aber zwei hauptamtliche Beigeordnete“, hört man im Flur, der zum Umweltbereich gehört...ausführlich im nnz-Archiv


Stadtverwaltung erhebt keinen Einspruch
Im Jugendhilfeausschuß des Nordhäuser Kreistages wurde er vorgelegt, jetzt ist er öffentlich einzusehen: Der Entwurf zur Bedarfsplanung der Kindertagesstätten im Landkreis Nordhausen. Er sorgt vor allem im Bereich der Horte für Diskussion. „Die Nordhäuser Stadtverwaltung kann mit diesem Entwurf leben, wir gehen davon aus, daß es keinen Einspruch und keine Einwände geben wird“, so Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) auf nnz-Anfrage. Die Stadt Nordhausen werde auch künftig ihrer Verpflichtung nachkommen und genügend Kindergarten- und Krippenplätze anbieten. Anders sieht es jedoch bei den Hortplätzen aus, die derzeit noch von freien Trägern angeboten werden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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