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Hoheit gratuliert

Montag, 09. Juni 2008, 13:23 Uhr
Die Stadt Nordhausen ist dem „Karstwanderweg Landkreis Nordhausen“ beizutreten. Das haben die Stadträte bei ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Jetzt gratulierte eine Hoheit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zu diesem bedeutungsschweren Schritt für die Stadt.

Gratulation (Foto: psv) Gratulation (Foto: psv)
Karstprinzessin Katrin Ewald und Andreas Heise, der Vorsitzendes des Fördervereines, gratulieren Oberbürgermeisterin Barbara Rinke zum Beitritt der Stadt zum Verein

Der Förderverein will sich aktiv für die Erhaltung des Karstwanderweges und seine touristische Nutzung beispielsweise mit der Organisation von Veranstaltungen, Wanderungen und anderen Marketingaktivitäten einsetzen. Der Gipskarst im Südharz ist eine in Europa einzigartige Kultur- und Naturlandschaft, die sich über die drei Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen am Rande des Harzes erstreckt. Sie gehört auf Grund ihrer zahlreichen die Landschaft prägenden Geländeformationen und ihrer Artenvielfalt zu den reizvollsten Gebieten der Südharzregion. Eine bedeutende kommunale Aufgabe stellen die Sicherung dieses Landschaftraumes und sein Erhalt für nachfolgende Generationen aber auch seine zukunftsbeständige Nutzung unter Berücksichtigung der Interessenabwägung von Naturschutz, Tourismus und Wirtschaft dar, heißt es im Beschlusstext.

Es ist vorgesehen, das Niveau des Karstwanderweges als Alleinstellungsangebot zu verbessern, um mittelfristig seine Zertifizierung mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zu erlangen sowie die weitere Vernetzung und Erschließung der naturraumbezogenenen und touristischen Attraktionen des Weges unter dem Thema „Drei Länder–Ein Weg–Karstwanderweg“ zu sichern. Dazu soll der Verein auch als Träger entsprechender Förderprojekte fungieren.

Der Bestandserhalt, die Markierung bzw. die Ausschilderung sowie die touristischen Vermarktung des überregional bedeutsamen Karstwanderweges stellen ein öffentliches Interesse dar. Sowohl im oder am Karstgebiet/Karstwanderweg liegende Kommunen als auch Beherbergungs- und gastronomische Betriebe, Träger der freien Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe, Tourismus- und Harzklubzweigvereine sowie naturinteressierte Privatpersonen wollen sich im Rahmen einer Vereinsmitgliedschaft gemeinsam aktiv für die Erhaltung des Karstwanderweges und seine touristische Nutzung einsetzen. Hierzu gehören u. a. die Organisation von Veranstaltungen, Wanderungen und anderen Marketingaktivitäten, heißt es im Beschluss weiter.
Autor: nnz

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