Nachricht mit Sonnenschein
Freitag, 06. Juni 2008, 15:51 Uhr
Schon in den Sommerferien beginnen die Vorbereitungen für die Komplettsanierung der Nordhäuser Regelschule Gotthold Ephraim Lessing. Der Grund für den schnellen Beginn ist ein Bescheid...
...über 5,5 Millionen Euro Städtebaufördermittel vom Thüringer Landesverwaltungsamt. Das ist eine Nachricht, passend zum strahlenden Sonnenschein – die Schule hat eine Kur dringend nötig und musste lange darauf warten, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Dass die Sanierung einer Schule auch gesamtstädtisch positive Effekte habe, zeige die hohe Nachfrage für die Kollwitz-Schule: Wir mussten dort neue Klassen einrichten sogar für Schüler aus Sachsen-Anhalt, so die Oberbürgermeisterin. Ähnliche Nachfrage-Effekte erwarte sie u.a. auch für die an die anderen Schulen, wenn dort die Sanierungsarbeiten abgeschlossen seien.
Im Zuge der Komplett-Sanierung wird die Schule einen völlig neuen Grundriss bekommen, der West-Flügel wird abgerissen, die Außenanlagen neu gestaltet. Mit der Sanierung werden zugleich die Energiekosten von derzeit rund 79.000 auf 21.000 Euro gesenkt u.a. mit dem Einsatz von Erdwärme.
In den Sommerferien muss der Ost-Flügel der Schule geräumt werden, weil dort die oberste Etage demontiert wird. Zugleich wird der ehemalige Verbinder abgebrochen und in anderer Form neu aufgebaut, anschließend geht es an die Sanierung des gesamten Ostteiles der Schule, sagte die Oberbürgermeisterin. Wenn diese Sanierung abgeschlossen sei, könnten die rund 330 Schüler dann in diesen Schulteil umziehen. Danach – etwa im Herbst 2009 - wird der Westflügel der Schule komplett abgerissen. Der wird nicht benötigt, weil das Gebäude zu DDR-Zeiten von zwei Schulen und damit von über 1000 Schülern genutzt worden war. Jetzt beträgt die Schülerzahl nur noch ein Drittel, so die Oberbürgermeisterin. Diese Arbeiten seien dann Ende 2009 abgeschlossen. Und im Jahr 2010 geht es dann an die Neugestaltung der Außenanlagen und des Sportplatzes bevor wir die Neueröffnung feiern.
Besonders wichtig sei die energetische Sanierung der Schule. Die Senkung der Heizkosten um immerhin 70 Prozent ist wohl eines der wichtigsten Potenziale der Sanierung. Dies wird nicht nur durch die Reduzierung der Gebäudegröße auf das Notwendige erreicht, sonder vor allem durch die Energieoptimierung, unter anderem durch die Ergänzung der Fernwärme durch Erdwärme – die darüber hinaus im Sommer noch zur Kühlung des Gebäudes genutzt wird. Darüber hinaus sind künftig die Klassenzimmer einzeln beheizbar.
Positiv sei auch, dass Gebäude behindertenfreundlich ausgebaut werde. Es gibt Rampen für Rollstuhlfahrer, breite Türen, einen Fahrstuhl und behindertengerechte Sanitäranlagen. Besser – und vor allem nachhaltiger – können die 5 Millionen Euro nicht angelegt sein.
Autor: nnz...über 5,5 Millionen Euro Städtebaufördermittel vom Thüringer Landesverwaltungsamt. Das ist eine Nachricht, passend zum strahlenden Sonnenschein – die Schule hat eine Kur dringend nötig und musste lange darauf warten, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Dass die Sanierung einer Schule auch gesamtstädtisch positive Effekte habe, zeige die hohe Nachfrage für die Kollwitz-Schule: Wir mussten dort neue Klassen einrichten sogar für Schüler aus Sachsen-Anhalt, so die Oberbürgermeisterin. Ähnliche Nachfrage-Effekte erwarte sie u.a. auch für die an die anderen Schulen, wenn dort die Sanierungsarbeiten abgeschlossen seien.
Im Zuge der Komplett-Sanierung wird die Schule einen völlig neuen Grundriss bekommen, der West-Flügel wird abgerissen, die Außenanlagen neu gestaltet. Mit der Sanierung werden zugleich die Energiekosten von derzeit rund 79.000 auf 21.000 Euro gesenkt u.a. mit dem Einsatz von Erdwärme.
In den Sommerferien muss der Ost-Flügel der Schule geräumt werden, weil dort die oberste Etage demontiert wird. Zugleich wird der ehemalige Verbinder abgebrochen und in anderer Form neu aufgebaut, anschließend geht es an die Sanierung des gesamten Ostteiles der Schule, sagte die Oberbürgermeisterin. Wenn diese Sanierung abgeschlossen sei, könnten die rund 330 Schüler dann in diesen Schulteil umziehen. Danach – etwa im Herbst 2009 - wird der Westflügel der Schule komplett abgerissen. Der wird nicht benötigt, weil das Gebäude zu DDR-Zeiten von zwei Schulen und damit von über 1000 Schülern genutzt worden war. Jetzt beträgt die Schülerzahl nur noch ein Drittel, so die Oberbürgermeisterin. Diese Arbeiten seien dann Ende 2009 abgeschlossen. Und im Jahr 2010 geht es dann an die Neugestaltung der Außenanlagen und des Sportplatzes bevor wir die Neueröffnung feiern.
Besonders wichtig sei die energetische Sanierung der Schule. Die Senkung der Heizkosten um immerhin 70 Prozent ist wohl eines der wichtigsten Potenziale der Sanierung. Dies wird nicht nur durch die Reduzierung der Gebäudegröße auf das Notwendige erreicht, sonder vor allem durch die Energieoptimierung, unter anderem durch die Ergänzung der Fernwärme durch Erdwärme – die darüber hinaus im Sommer noch zur Kühlung des Gebäudes genutzt wird. Darüber hinaus sind künftig die Klassenzimmer einzeln beheizbar.
Positiv sei auch, dass Gebäude behindertenfreundlich ausgebaut werde. Es gibt Rampen für Rollstuhlfahrer, breite Türen, einen Fahrstuhl und behindertengerechte Sanitäranlagen. Besser – und vor allem nachhaltiger – können die 5 Millionen Euro nicht angelegt sein.

