Nicht nur für Fußball-Fans interessant
Dienstag, 04. Juni 2002, 11:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Korea und Japan im Fußballfieber. Mit der Fußball-Weltmeisterschaft wollen sich die fernöstlichen Staaten auch wirtschaftlich von ihrer besten Seite zeigen. Doch wie sieht das in der Thüringer Wirtschaft aus? Dieser Frage ist die nnz nachgegangen.
Das Ausland soll neben der sprichwörtlich asiatischen Gastfreundschaft auch den Optimismus spüren, der die weitere wirtschaftliche Entwicklung betrifft. Die Krise der letzten Jahre scheint überwunden. Auch für die Thüringer Wirtschaft wird der Handelsaustausch mit dieser Region immer interessanter.
"Japan und Südkorea zählen nach China inzwischen zu den wichtigsten asiatischen Handelspartnern Thüringens", berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. So hätten sich die Exporte nach Japan in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt und erreichten im vergangenen Jahr mit 113,2 Mio. Euro einen neuen Spitzenwert. Etwas geringer fielen die Steigerungsraten nach Südkorea aus. Ein Zuwachs von 70 Prozent ließ die Ausfuhren auf 35,2 Mio. Euro ansteigen. Damit liege auch Südkorea in der Exportländerstatistik immerhin noch vor Norwegen und Finnland oder osteuropäischen Staaten, wie der Slowakei, Rumänien, Bulgarien oder Ukraine.
Im Gegenzug importierte Thüringen 2001 Waren aus Japan im Wert von 82,5 Mio. Euro und aus Südkorea in Höhe von 55,8 Mio. Euro. "Insgesamt 114 Thüringer Firmen haben laut IHK-Statistik Geschäftsbeziehungen zu beiden Ländern aufgebaut. Die Produktpalette reicht von Maschinen und Anlagen bis zu hochwertigen Konsumgütern", so Grusser. Insbesondere Produkte aus der Medizin- und Automatisierungstechnik seien gefragt.
Autor: nnzDas Ausland soll neben der sprichwörtlich asiatischen Gastfreundschaft auch den Optimismus spüren, der die weitere wirtschaftliche Entwicklung betrifft. Die Krise der letzten Jahre scheint überwunden. Auch für die Thüringer Wirtschaft wird der Handelsaustausch mit dieser Region immer interessanter.
"Japan und Südkorea zählen nach China inzwischen zu den wichtigsten asiatischen Handelspartnern Thüringens", berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. So hätten sich die Exporte nach Japan in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt und erreichten im vergangenen Jahr mit 113,2 Mio. Euro einen neuen Spitzenwert. Etwas geringer fielen die Steigerungsraten nach Südkorea aus. Ein Zuwachs von 70 Prozent ließ die Ausfuhren auf 35,2 Mio. Euro ansteigen. Damit liege auch Südkorea in der Exportländerstatistik immerhin noch vor Norwegen und Finnland oder osteuropäischen Staaten, wie der Slowakei, Rumänien, Bulgarien oder Ukraine.
Im Gegenzug importierte Thüringen 2001 Waren aus Japan im Wert von 82,5 Mio. Euro und aus Südkorea in Höhe von 55,8 Mio. Euro. "Insgesamt 114 Thüringer Firmen haben laut IHK-Statistik Geschäftsbeziehungen zu beiden Ländern aufgebaut. Die Produktpalette reicht von Maschinen und Anlagen bis zu hochwertigen Konsumgütern", so Grusser. Insbesondere Produkte aus der Medizin- und Automatisierungstechnik seien gefragt.
