Neue Wege im Kulturtourismus
Montag, 03. Juni 2002, 23:01 Uhr
Nordhausen (nnz) Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft und Infrastruktur und die Thüringer Tourismus GmbH luden Ende Mai zum zweiten thüringenweiten Workshop Kulturtourismus nach Altenburg ein.
Über 90 Touristiker und Kulturschaffende aus dem gesamten Freistaat trafen sich im Schloss der Residenzstadt um Informationen und Erfahrungen auszutauschen, Werbemaßnahmen abzusprechen und gemeinsame Aktionen und Projekte zu erarbeiten. Hoteliers, Reiseagenturen, Leiter und Mitarbeiter von Fremdenverkehrsstellen und Verbänden diskutierten mit den Vertretern aus Theatern, Museen und Bibliotheken und den Verantwortlichen der Kulturämter.
Der Kulturreichtum des Freistaates soll zu einem wesentlichen Marketinginstrument werden, denn wenige europäische Regionen können auf so engem Raum eine ähnlich beeindruckende Vielzahl von kulturellen Angeboten vorweisen. Ob Theatervorstellung oder Schauwerkstatt, Archäologie und Festivals, Erlebnisburgen und Gartenlandschaften, es gibt für jeden Geschmack und Anspruch in Thüringen etwas zu erleben. Diese Angebote sollen nun als Bausteine besser vernetzt und für den Besucher als Erlebnis verbunden werden.
Als ein Ergebnis des ersten Workshops im vergangenen Jahr in Rudolstadt wurde ein gemeinsames Projekt des Thüringer Bühnenvereins und der Thüringer Tourismus GmbH vorgestellt.
Unter www.thueringen-macht-theater.de werden ab Herbst 2002 Thüringer Theater, Orchester und freie Bühnen einen gemeinsamen Spielplan im Internet präsentieren, mit dessen Hilfe man sich nicht nur über die verschiedensten Veranstaltungen informieren, sondern Tickets und - wenn gewünscht - Übernachtungen online buchen kann.
Dass Kultur erlebbar und buchbar sein müsse, war ein schnell gefundener Konsens und konnte in Altenburg gleich ausprobiert werden: glücksbringende Kartentaufe am Skatbrunnen, gruselige Erkundung des fürstlichen Geheimgangs im Schloss und als Höhepunkt ein italienisches Büffet inmitten der Ausstellung antiker Gipsabgüsse im stattlichen Lindenaumuseum sind Beispiele für die neuen interdisziplinären touristischen Baustein-Produkte des Freistaates. (zu buchen für Gruppen ab 8 Personen unter www.altenburg-tourismus.de).
Kunst, Kultur und Residenzen wird das touristische Thema Thüringens im Jahre 2004 sein. Die großen Thüringer Projekte des Jahres 2004, die Landesgartenschau in Nordhausen und die zweite Landesausstellung in Sondershausen mit dem Thema Neu entdeckt! Thüringen - Land der Residenzen sollen Ausstrahlung auf den gesamten Freistaat haben, da die Residenzen vor Ort mit eigenen Programmen die Ausstellungen ergänzen und so zu Rundfahrten anregen sollen. Die Veranstaltungen zur 500jährigen Geschichte der Familie Bach in Thüringen nehmen das deutschlandweite Marketing Motto Musikland Deutschland auf, in das sich Thüringen auf verschiedensten Ebenen und in vielfältiger Weise ebenfalls einbringen wird.
Die verantwortlichen Planer präsentierten in Fachvorträgen ihre Konzeptionen, um sie auf touristische Tauglichkeit abklopfen zu lassen und in engagierten Diskussionen mit zusätzlichen Marketing- Ideen zu bereichern. Frühzeitige Information und interdisziplinäre Absprachen sollen Synergieeffekte für den Vertrieb nicht nur dieser Events schaffen. Die angeregte und engagierte Diskussion gebar zahlreiche neue Ideen, und man beschloss, die Beratungen auf kleineren Regionalkonferenzen in den kommenden Monaten fortzusetzen und im nächsten Jahr einen weiteren Workshop folgen zu lassen. Von den gefallenen Gästezahlen der ersten Monate dieses Jahres schien sich ganz offensichtlich niemand entmutigen zu lassen, Kulturleute und Touristiker glauben an ihre Produkte und man ist sich sicher, sich mit den neuen Wegen langfristig auf dem richtigen touristischen Weg zu befinden.
Autor: nnzÜber 90 Touristiker und Kulturschaffende aus dem gesamten Freistaat trafen sich im Schloss der Residenzstadt um Informationen und Erfahrungen auszutauschen, Werbemaßnahmen abzusprechen und gemeinsame Aktionen und Projekte zu erarbeiten. Hoteliers, Reiseagenturen, Leiter und Mitarbeiter von Fremdenverkehrsstellen und Verbänden diskutierten mit den Vertretern aus Theatern, Museen und Bibliotheken und den Verantwortlichen der Kulturämter.
Der Kulturreichtum des Freistaates soll zu einem wesentlichen Marketinginstrument werden, denn wenige europäische Regionen können auf so engem Raum eine ähnlich beeindruckende Vielzahl von kulturellen Angeboten vorweisen. Ob Theatervorstellung oder Schauwerkstatt, Archäologie und Festivals, Erlebnisburgen und Gartenlandschaften, es gibt für jeden Geschmack und Anspruch in Thüringen etwas zu erleben. Diese Angebote sollen nun als Bausteine besser vernetzt und für den Besucher als Erlebnis verbunden werden.
Als ein Ergebnis des ersten Workshops im vergangenen Jahr in Rudolstadt wurde ein gemeinsames Projekt des Thüringer Bühnenvereins und der Thüringer Tourismus GmbH vorgestellt.
Unter www.thueringen-macht-theater.de werden ab Herbst 2002 Thüringer Theater, Orchester und freie Bühnen einen gemeinsamen Spielplan im Internet präsentieren, mit dessen Hilfe man sich nicht nur über die verschiedensten Veranstaltungen informieren, sondern Tickets und - wenn gewünscht - Übernachtungen online buchen kann.
Dass Kultur erlebbar und buchbar sein müsse, war ein schnell gefundener Konsens und konnte in Altenburg gleich ausprobiert werden: glücksbringende Kartentaufe am Skatbrunnen, gruselige Erkundung des fürstlichen Geheimgangs im Schloss und als Höhepunkt ein italienisches Büffet inmitten der Ausstellung antiker Gipsabgüsse im stattlichen Lindenaumuseum sind Beispiele für die neuen interdisziplinären touristischen Baustein-Produkte des Freistaates. (zu buchen für Gruppen ab 8 Personen unter www.altenburg-tourismus.de).
Kunst, Kultur und Residenzen wird das touristische Thema Thüringens im Jahre 2004 sein. Die großen Thüringer Projekte des Jahres 2004, die Landesgartenschau in Nordhausen und die zweite Landesausstellung in Sondershausen mit dem Thema Neu entdeckt! Thüringen - Land der Residenzen sollen Ausstrahlung auf den gesamten Freistaat haben, da die Residenzen vor Ort mit eigenen Programmen die Ausstellungen ergänzen und so zu Rundfahrten anregen sollen. Die Veranstaltungen zur 500jährigen Geschichte der Familie Bach in Thüringen nehmen das deutschlandweite Marketing Motto Musikland Deutschland auf, in das sich Thüringen auf verschiedensten Ebenen und in vielfältiger Weise ebenfalls einbringen wird.
Die verantwortlichen Planer präsentierten in Fachvorträgen ihre Konzeptionen, um sie auf touristische Tauglichkeit abklopfen zu lassen und in engagierten Diskussionen mit zusätzlichen Marketing- Ideen zu bereichern. Frühzeitige Information und interdisziplinäre Absprachen sollen Synergieeffekte für den Vertrieb nicht nur dieser Events schaffen. Die angeregte und engagierte Diskussion gebar zahlreiche neue Ideen, und man beschloss, die Beratungen auf kleineren Regionalkonferenzen in den kommenden Monaten fortzusetzen und im nächsten Jahr einen weiteren Workshop folgen zu lassen. Von den gefallenen Gästezahlen der ersten Monate dieses Jahres schien sich ganz offensichtlich niemand entmutigen zu lassen, Kulturleute und Touristiker glauben an ihre Produkte und man ist sich sicher, sich mit den neuen Wegen langfristig auf dem richtigen touristischen Weg zu befinden.
