Großes Interesse an Information zum Industriegebiet
Sonntag, 26. November 2000, 20:34 Uhr
Heringen (nnz). Zu einer Mitgliederversammlung hatte die CDU Heringen gemeinsam mit den Freunden aus der Goldenen Aue in der vergangenen Woche eingeladen. In dem bis auf den letzten Stuhl besetzten Versammlungsraum wurde deutlich, welche enormer Informationsbedarf zum geplanten Industriegebiet besteht.
Der Vorsitzende der CDU begrüßte zu Beginn den stellvertretenden Vorsitzenden des Planungsverbandes und Bürgermeister der Gemeinde Windehausen, Harald Karnstedt. Einleitend erläuterte Maik Schröter: "Im 99-er Wahlprogramm haben wir uns klar im Punkt 6 für das INDUSTRIEGEBIET ausgesprochen und die Menschen müssen wissen wofür wir stehen, auch wenn es einmal unbequem wird."
Noch während der Vorstellung des Planungsstandes anhand von Kartenmaterial kam es zu intensiven und kritischen Diskussionen unter den vierzig Teilnehmern. Viele Vorurteile und Gerüchte konnten entkräftet werden. Altbackene Klischees, wie qualmende Schornsteine und "Dreckschleudern" seien im 21. Jahrhundert für die Industrie nicht mehr zeitgemäß. Noch freie Flächen in den umliegenden Gewerbegebieten könnten sinnvoll durch Zulieferer etc. belegt werden.
Klar wurde aber auch herausgestellt, daß den Christdemokraten die Rolle der Landwirtschaft sehr wichtig sei. Und entgegen anderer Behauptungen aus der jüngsten Zeit stehe die CDU zu den Erzeugern von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen in unserer Region. Die Landwirtschaft spiele eine entscheidende Rolle im Prozess der AGENDA 21.
Die berechtigte Betroffenheit der Landwirte werde als größtes Problem angesehen. Hier waren sich die Versammlungsteilnehmer einig. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Flächenenteignungen mit der CDU nicht zu machen seien. Das Ziel, die Schaffung von Arbeitsplätzen durch vernünftige planerische Vorbereitung zu erleichtern wurde von allen Teilnehmern begrüßt. Die Christdemokraten werden jedoch intensiv darauf achten, dass Belange des Umweltschutzes bei der Planung und Belegung pingelig beachtet werden. Die Erschließung müsse sich eindeutig am reellen Bedarf orientieren und könne darum nur schrittweise erfolgen.
Autor: nnzDer Vorsitzende der CDU begrüßte zu Beginn den stellvertretenden Vorsitzenden des Planungsverbandes und Bürgermeister der Gemeinde Windehausen, Harald Karnstedt. Einleitend erläuterte Maik Schröter: "Im 99-er Wahlprogramm haben wir uns klar im Punkt 6 für das INDUSTRIEGEBIET ausgesprochen und die Menschen müssen wissen wofür wir stehen, auch wenn es einmal unbequem wird."
Noch während der Vorstellung des Planungsstandes anhand von Kartenmaterial kam es zu intensiven und kritischen Diskussionen unter den vierzig Teilnehmern. Viele Vorurteile und Gerüchte konnten entkräftet werden. Altbackene Klischees, wie qualmende Schornsteine und "Dreckschleudern" seien im 21. Jahrhundert für die Industrie nicht mehr zeitgemäß. Noch freie Flächen in den umliegenden Gewerbegebieten könnten sinnvoll durch Zulieferer etc. belegt werden.
Klar wurde aber auch herausgestellt, daß den Christdemokraten die Rolle der Landwirtschaft sehr wichtig sei. Und entgegen anderer Behauptungen aus der jüngsten Zeit stehe die CDU zu den Erzeugern von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen in unserer Region. Die Landwirtschaft spiele eine entscheidende Rolle im Prozess der AGENDA 21.
Die berechtigte Betroffenheit der Landwirte werde als größtes Problem angesehen. Hier waren sich die Versammlungsteilnehmer einig. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Flächenenteignungen mit der CDU nicht zu machen seien. Das Ziel, die Schaffung von Arbeitsplätzen durch vernünftige planerische Vorbereitung zu erleichtern wurde von allen Teilnehmern begrüßt. Die Christdemokraten werden jedoch intensiv darauf achten, dass Belange des Umweltschutzes bei der Planung und Belegung pingelig beachtet werden. Die Erschließung müsse sich eindeutig am reellen Bedarf orientieren und könne darum nur schrittweise erfolgen.
