Ritter, Handwerker und Gaukler
Freitag, 31. Mai 2002, 09:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Rahmen der 1075-Jahr-Feier der Stadt Nordhausen gibt es am 8. und 9. Juni einen historischen Markt in der gesamten Altstadt von Nordhausen und vor der St.-Blasii-Kirche. Wen Sie dort treffen, das hat die nnz erfahren.
Für die Kinder gibt es zum Beispiel Bogenschießen, Stelzenlauf und Malen an der Staffelei. Man kann sich an Filzarbeiten ausprobieren, Lederbeutel basteln oder mittelalterliche Haustiere live erleben. Für den Sonntag haben die Kinder der Grundschule Niedersalza und der Käthe Kollwitz-Grundschule einen Mathildenumzug organisiert - inklusive Gefolge, Rittern und Fußvolk.
Auf dem historischen Handwerkermarkt präsentieren sich mehr als 20 Handwerker und stellen sich und ihre Techniken vor, unter anderem die Nordhäuser Spinnerinnen, die Nordhäuser Buchbinderin, Böttcher, Korbflechter, Puppenmacher, Silberschmiede, Wahrsagerinnen und Besenbinder. Darüber hinaus warten sechs Krämerstände mit Fellen, Blumen, Steinen, Instrumenten und Seifen auf ihre Kunden. Die Ritterschaft Nordhausen hat ein Lager aufgeschlagen mit Hofdamen und Gesinde. Starke, kräftige Dudelsäcke und Trommeln hat die Band Lusefinger mitgebracht und lädt mit mittelalterlicher Musik zum Mittanzen ein.
Am Samstag gestaltet Lusefinger ein komplettes Abendprogramm. Reden, Schelmenstreiche und Schabernack, Musik und ein Kinderreitturnier sind das Geschäft eines Gauklers, der an beiden Tagen auf dem Platz unterwegs ist. Gulliver de Elba zeigt Jonglagen und eine Feuershow. Auch die Gastronomie passt zum Charakter des Festes: Es gibt Tavernen, Fladenbäcker, Garbräter, Obstwein und ein Backhaus. Auch die Kneipen der Altstadt präsentieren sich mittelalterlich.
Ein Höhepunkt am 8. Juni ist um 21 Uhr auf dem Domplatz die Uraufführung des Schauspiels Die Königin von Helmut Müller, das der Mathildenverein Nordhausen gemeinsam mit dem Theater, einer Veranstaltungsagentur und der Stadt Nordhausen organisiert hat. Die zweite Aufführung ist am Sonntag, 9. Juni auch um 21 Uhr an gleicher Stelle. Ebenfalls am 8. Juni, um 10 Uhr, gibt es eine Stadtführung entlang des Mathildenpfads. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Roland vor dem Rathaus.
Ein Höhepunkt am Sonntag wird sicher der historische Festumzug sein. Der beginnt um 11 Uhr am Bebel-Platz, führt über die Löbnitz-Straße, Nebelung-Straße, Wallrothstraße, Hagentor, Kranichstraße, Engelsburg zum Rathaus und geht über die Weberstraße wieder zum August-Bebel-Platz. Schon jetzt werden die Anwohner entlang der Strecke gebeten, am Sonntagmorgen für wenige Stunden ihre Autos nicht am Straßenrand zu parken.
An beiden Tagen stehen zur Besichtigung die Outdoor-Ausstellung 10 Jahre Stadtsanierung auf dem Spendekirchhof bereit, gleich nebenan in der Galerie Flohburg ist die Ausstellung Schätze des Nordhäuser Stadtarchivs kostenlos zu sehen - bis 21 Uhr. Sämtliche Geschäfte in der Altstadt haben am Sonntag von 10 bis 21 Uhr und am Sonnabend bis 14 Uhr geöffnet.
Wegen des Festes sind ab Freitag, 8 Uhr, die Kranich-, Gumpert- und Barfüßerstraße für Autos gesperrt, wie auch der Blasii-Kirchplatz. Die Autofahrer werden gebeten, die Umleitung über die Bäckerstraße zur Dom- und Kranichstraße zu nutzen.
Autor: nnzFür die Kinder gibt es zum Beispiel Bogenschießen, Stelzenlauf und Malen an der Staffelei. Man kann sich an Filzarbeiten ausprobieren, Lederbeutel basteln oder mittelalterliche Haustiere live erleben. Für den Sonntag haben die Kinder der Grundschule Niedersalza und der Käthe Kollwitz-Grundschule einen Mathildenumzug organisiert - inklusive Gefolge, Rittern und Fußvolk.
Auf dem historischen Handwerkermarkt präsentieren sich mehr als 20 Handwerker und stellen sich und ihre Techniken vor, unter anderem die Nordhäuser Spinnerinnen, die Nordhäuser Buchbinderin, Böttcher, Korbflechter, Puppenmacher, Silberschmiede, Wahrsagerinnen und Besenbinder. Darüber hinaus warten sechs Krämerstände mit Fellen, Blumen, Steinen, Instrumenten und Seifen auf ihre Kunden. Die Ritterschaft Nordhausen hat ein Lager aufgeschlagen mit Hofdamen und Gesinde. Starke, kräftige Dudelsäcke und Trommeln hat die Band Lusefinger mitgebracht und lädt mit mittelalterlicher Musik zum Mittanzen ein.
Am Samstag gestaltet Lusefinger ein komplettes Abendprogramm. Reden, Schelmenstreiche und Schabernack, Musik und ein Kinderreitturnier sind das Geschäft eines Gauklers, der an beiden Tagen auf dem Platz unterwegs ist. Gulliver de Elba zeigt Jonglagen und eine Feuershow. Auch die Gastronomie passt zum Charakter des Festes: Es gibt Tavernen, Fladenbäcker, Garbräter, Obstwein und ein Backhaus. Auch die Kneipen der Altstadt präsentieren sich mittelalterlich.
Ein Höhepunkt am 8. Juni ist um 21 Uhr auf dem Domplatz die Uraufführung des Schauspiels Die Königin von Helmut Müller, das der Mathildenverein Nordhausen gemeinsam mit dem Theater, einer Veranstaltungsagentur und der Stadt Nordhausen organisiert hat. Die zweite Aufführung ist am Sonntag, 9. Juni auch um 21 Uhr an gleicher Stelle. Ebenfalls am 8. Juni, um 10 Uhr, gibt es eine Stadtführung entlang des Mathildenpfads. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Roland vor dem Rathaus.
Ein Höhepunkt am Sonntag wird sicher der historische Festumzug sein. Der beginnt um 11 Uhr am Bebel-Platz, führt über die Löbnitz-Straße, Nebelung-Straße, Wallrothstraße, Hagentor, Kranichstraße, Engelsburg zum Rathaus und geht über die Weberstraße wieder zum August-Bebel-Platz. Schon jetzt werden die Anwohner entlang der Strecke gebeten, am Sonntagmorgen für wenige Stunden ihre Autos nicht am Straßenrand zu parken.
An beiden Tagen stehen zur Besichtigung die Outdoor-Ausstellung 10 Jahre Stadtsanierung auf dem Spendekirchhof bereit, gleich nebenan in der Galerie Flohburg ist die Ausstellung Schätze des Nordhäuser Stadtarchivs kostenlos zu sehen - bis 21 Uhr. Sämtliche Geschäfte in der Altstadt haben am Sonntag von 10 bis 21 Uhr und am Sonnabend bis 14 Uhr geöffnet.
Wegen des Festes sind ab Freitag, 8 Uhr, die Kranich-, Gumpert- und Barfüßerstraße für Autos gesperrt, wie auch der Blasii-Kirchplatz. Die Autofahrer werden gebeten, die Umleitung über die Bäckerstraße zur Dom- und Kranichstraße zu nutzen.
