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Nach dem Vortrag zur Verkostung

Mittwoch, 29. Mai 2002, 14:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Samstag wird in Nordhausen nicht nur der Kindertag gefeiert. Historiker aus nah und fern treffen sich zu einem Symposium. Um was es dabei geht sagt Ihnen die nnz.


Der Geschichts- und Altertumsverein und die Stadt Nordhausen laden im Rahmen der Festwochen „1075 Jahre Nordhausen“ am kommenden Sonnabend, dem 1. Juni, zu einem stadthistorischen Symposium ein. „Es ist praktisch das erste Mal, dass wichtige Etappen der Nordhäuser Stadtgeschichte - von der ersten urzeitlichen Besiedlung bis zur Neuzeit - und große Zäsuren dieser Historie in einer Vortragsreihe der Öffentlichkeit vorgestellt werden“, sagte Hans-Jürgen Grönke vom Geschichts- und Altertumsverein.

Die Veranstaltung im Nordhäuser Museum „Tabakspeicher“ in der Bäckerstraße 20 beginnt um 10 Uhr. Im Anschluss - gegen 16 Uhr - geht es mit der historischen Nordhäuser Straßenbahn zur Besichtigung der Likörfabrik „August Picht“ und zur Verkostung des Likörs „Harzer Grubenlicht“. Beim Symposium werden Wissenschaftler von Universitäten, Mitarbeiter des Thüringer Staatsarchivs, Stadtarchivare, Vertreter des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und ein Stiftungsvorsitzender die Stadtgeschichte mit Vorträgen nachvollziehen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke eröffnet die Veranstaltung, die von Dr. Manfred Schröter, Vorsitzender des Festkomitees „1075 Jahre Nordhausen“ moderiert wird.

Die Vorträge im Einzelnen:

10 Uhr ­-Begrüßung durch die Oberbürgermeisterin

10.15 Uhr - Dr. Walter (Thüringer Landesamt für Denkmalpflege): „Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung der Stadt Nordhausen“

10.55 Uhr - Frau Dr. Weigel (Uni Jena): „Von der Königspfalz zur Reichsstadt Nordhausen“

11.35 Uhr - Frau Dr. Schlenker (Uni Halle): „Kaiserin Adelheid und Nordhausen“

13.00 Uhr - Dr. Boblenz (Thüringer Staatsarchiv Weimar): „Die Harzschützen in Nordhausen“

13.40 Uhr - Herr Lesser (Vorsitzender der gleichnamigen Stiftung): „F.-C. Lesser - der erste Historiker der Stadt“

14.20 Uhr - Frau Dr. Westphal (Uni Jena): „Der Hubertusburger Frieden und Nordhausen“

15.25 Uhr - Dr. Kuhlbrodt (Stadtarchivar Nordhausen): „Nordhausen im Jahr 1932 - Politische Parteien und Bewegungen am Ende der Republik“
Autor: nnz

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