nnz-online

Sprung geschafft

Montag, 05. Mai 2008, 08:21 Uhr
Die Handballer des Nordhäuser SV schafften am Sonntag den Sprung ins Thüringer Oberhaus für die kommende Spielserie. Dazu benötigten sie am 3. Spieltag der Aufstiegsspiele noch einen Sieg. Der Bericht in der nnz von Frank Ollech.


Aufgetiegen (Foto: Ollech) Aufgetiegen (Foto: Ollech)

Nach der Meisterschaftschale und dem Einzug ins Landesfinale bei den 11/12 jährigen, musste sich der NSV parallel bei der Oberligaqualifikation behaupten. Da das Team um Andreas Meyer und Diana Brettschneider zur nächsten Spielserie in der Altersklasse 13/14 starten muss, ist das keine leichte Aufgabe. Nachdem sie sich in den ersten beiden Qualifikationsrunden nicht direkt qualifizieren konnten, verschafften sie sich zur letzten und entscheidenden Runde eine gute Ausgangsposition. Sie benötigten nur noch einen Sieg um im Feld der besten Zehn Thüringens die nächste Saison bestreiten zu können.

Nachdem sich der Favorit Apolda im ersten Turnierspiel gegen den HSC Erfurt klar mit 30:14 durchsetzte, musste der NSV gegen Aufbau Altenburg unbedingt punkten. Die Südharzer begannen das Spiel konzentriert und konnten die Altenburger in den Anfangsminuten spielentscheidend überraschen. Erst nach einer 4:0 Führung wachten die älteren Aufbau Spieler. Im weiteren Spielverlauf konnte der NSV mit einer starken kämpferischen Leistung verbunden mit einer fantastischen Abwehr den Gegner kontrollieren.

Zur Halbzeit beim Stand von 11:8 keimte bei den Spielern aus der Skatstadt noch Hoffnung. Diese schwanden zu Beginn der zweiten Halbzeit sichtlich. Der NSV mit der sichtlich besseren Spielanlage und einem treffsicheren Lukas Fehling setzte sich beim 14:9 uneinholbar ab. Am Ende gewannen das Spiel und die benötigten Punkte.

Im letzten Turnierspiel trafen sie auf den HSV Apolda. Für die junge NSV Mannschaft derzeit noch ein harter Brocken. So verschliefen die Nordhäuser die erste Halbzeit komplett. Sie hatten einfach zu viel Respekt vor den langen HSV Spielern. Erst nach der Halbzeit (15:8) erwachte der Spielwitz, leider zu spät. Zwar wankte der HSV beim 22:18, fiel aber nicht. Mit Geschick setzten sie sich im Endkampf ab und gewannen mit 27:20.

Lukas Fehling/ Jürgen Gösel/ Johanes Ermisch/ Kevin Struck/ Erik Holzwirt/ Florian Kellner/ Jonas Rzepus/ Leon Brettschneider/ Jonas Frensel/ Johanes Schulze/ Max Moses/ Igor Dinges/ Fabian Lebrecht/ Christoph Keil
Autor: nnz/kn

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de