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Fachtagtagung "Schule - Jugendhilfe"

Mittwoch, 29. Mai 2002, 12:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Jugendklubhaus fand gestern eine Beratung statt. Dabei wurden Alltagsprobleme von jungen Menschen diskutiert und versucht, gemeinsam Verbesserungen zu finden. Mehr zu den Ergebnissen gibt es mit einem Klick auf MEHR.


Diskussion Zu einer Fachtagung lud ein Arbeitsgremium gestern in das Nordhäuser Jugendclubhaus ein, um mit verantwortlichen Personen sowie Schülern über die Alltagsprobleme zu diskutieren und gemeinsam Verbesserungen zu finden. Dazu dienten nach der Eröffnung fünf Diskussionsgruppen.. In ihnen wurden zu folgenden Themen Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht: „Schulsozialarbeit mit freien Trägern“, „Chancen und Möglichkeiten der Jugendsozialarbeit für einen erfolgreichen Berufsstart“, „Schulsozialarbeit im Bewährungsfeld von Sucht und Rauschmitteln“, „Wie stelle ich mir als Schüler Schulsozialarbeit vor“ sowie „Zusammenarbeit Elternhaus und Schule bei der Umsetzung der Kooperationsempfehlung“.

Etwa 70 Personen waren der Einladung gefolgt und diskutierten offen und realistisch bis in die frühen Abendstunden recht kritisch über die Umsetzung und Verbesserung der Zusammenarbeit Schule ­ Jugendhilfe. Seit Juli 1999 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Thüringer Kultusministerium und dem Landesjugendring Thüringen über die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendverbänden.

Um über die Alltagsprobleme in eben dieser Zusammenarbeit und bei der Arbeit mit den Kindern an den Schulen, konkret auf den Landkreis Nordhausen zu diskutieren, bildete sich ein Arbeitsgremium. Dieses besteht aus Frau Adam und Frau Flagmeyer vom staatlichen Schulamt Worbis, Frau Gassmann vom Jugendhilfeausschuss Nordhausen, Frau Kaltbach vom Kreisjugendring Nordhausen sowie Frau Aksteiner und Herrn Wagner vom Jugendamt Nordhausen.

Im Landkreis Nordhausen gab es immer wieder Bemühungen, die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule zu verbessern. Der Jugendhilfeausschuss positionierte sich dazu unter anderem bereits 1994. Das Landesprogramm „Jugendarbeit an Thüringer Schulen" wurde als Projekt „Jugendarbeit an Schulen des Landkreises Nordhausen" an einigen Regelschulen fortgesetzt. Zahlreiche einzelne Kooperationsbeziehungen zwischen Jugendeinrichtungen und Schulen bestehen außerdem.

Der Kreisjugendring Nordhausen e.V. initiierte mit der Kooperationsempfehlung Landesjugendring-Kultusministerium bereits am 20.01.2000 den Arbeitskreis und startete einen neuerlichen Versuch von Projekten an Schulen. Außerdem befaßt sich das Gremium mit einer inhaltlichen Diskussion zur Ausgestaltung und Abgrenzung im Zusammenhang zu § 13 KJHG (Jugendsozialarbeit). Heute bestehen somit unterschiedliche Projekte z B. in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Nordhausen e.V. am: Förderzentrum „Pestalozzi" ,der Grundschule am Salzagraben, der Grundschule am Frauenberg, der Grundschule Petersdorf, der Regelschule NDH Ost, mit der Lift gGmbH an: der Regelschule Niedersachswerfen, der Regelschule Heringen, mit dem Kyffhäuser Bildungswerk an: der staatlichen Berufsbildenden Schule und mit IKKAS Nordthüringen e.V. an: der Regelschule NDH Nord.
Autor: nnz

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