Trainerwechsel bei Wacker
Sonntag, 04. Mai 2008, 18:16 Uhr
Die fußballinteressierten Spatzen in der Rolandstadt pfiffen es in den letzten Tagen schon von den Dächern: bei Wacker tut sich was. Es gibt einen brisanten Trainerwechsel. Die nnz mit den Einzelheiten.
Auf Nachfrage beim Wacker-Präsidium erfuhr die nnz-online am Rande des heutigen Thüringenligaspiels folgendes: Dirk Fuhrmann, aktueller Übungsleiter der II. Mannschaft des FSV Wacker 90 Nordhausen wird den Verein zum Saisonende verlassen. Darauf einigten sich Vorstand und Trainer in einem Gespräch. Fuhrmann, der einer der erfolgreichsten Trainer der letzten Jahre bei Wacker gewesen ist, wird von einigen anderen Vereinen umworben.
In seinen neun Jahren an der Parkallee coachte Fuhrmann sogar einmal kurz die erste Männermannschaft. Seine großen Erfolge feierte er aber als Trainer der legendären A-Juniorentruppe, die nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga verpasste. Er formte solche Spieler wir die Hellmund-Zwillinge (heute LOK Leipzig), die beiden Steinbergs und Daniel Braun (heute Sondershausen) maßgeblich mit. Sein Meisterstück aber machte er mit der II. Mannschaft, die er vor drei Jahren als Absteiger aus der Kreisliga übernahm und mit zwei sensationellen Durchmärschen von der Kreisklasse in die Bezirksliga führte, wo die Wacker-Fohlen heute an 3. Stelle stehen.
Neuer Trainer der Reservemannschaft wird ab Sommer der jetzige A-Juniorentrainer Knut Bernsdorf. Der Inhaber einer Übungsleiter-C-Lizenz coachte in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich Nachwuchsmannschaften im Verein und soll laut Vizepräsident Olaf Schulze hochtalentierte Nachwuchsspieler an die erste Mannschaft heranführen.
Die Wacker-Reserve soll eine Kaderschmiede für Burkhard Venths Mannschaft sein. Wir wollen und müssen in den nächsten Jahren mit unseren Eigengewächsen arbeiten und hungrigen jungen Spielern aus der Region. Dafür gibt es im Landkreis keinen besseren Trainer als Knut Bernsdorf, einen absolut positiv denkenden Fußballverrückten., gab Schulze zu Protokoll.
Die schnelle Neubesetzung des Postens mit Knut Bernsdorf ist Teil einer Strategie, die konsequent auf den eigenen Nachwuchs setzt und in den nächsten Wochen noch deutlicher Gesicht annehmen wird.
Mehr wollten die Offiziellen heute noch nicht sagen, auch zur personellen Entwicklung der Thüringenligamannschaft in der nächsten Spielzeit hielten sie sich bedeckt. Es sollen einige neue Spieler im Sommer kommen, aber Namen werden noch nicht genannt, so lange die Verhandlungen laufen.
Autor: nnzAuf Nachfrage beim Wacker-Präsidium erfuhr die nnz-online am Rande des heutigen Thüringenligaspiels folgendes: Dirk Fuhrmann, aktueller Übungsleiter der II. Mannschaft des FSV Wacker 90 Nordhausen wird den Verein zum Saisonende verlassen. Darauf einigten sich Vorstand und Trainer in einem Gespräch. Fuhrmann, der einer der erfolgreichsten Trainer der letzten Jahre bei Wacker gewesen ist, wird von einigen anderen Vereinen umworben.
In seinen neun Jahren an der Parkallee coachte Fuhrmann sogar einmal kurz die erste Männermannschaft. Seine großen Erfolge feierte er aber als Trainer der legendären A-Juniorentruppe, die nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga verpasste. Er formte solche Spieler wir die Hellmund-Zwillinge (heute LOK Leipzig), die beiden Steinbergs und Daniel Braun (heute Sondershausen) maßgeblich mit. Sein Meisterstück aber machte er mit der II. Mannschaft, die er vor drei Jahren als Absteiger aus der Kreisliga übernahm und mit zwei sensationellen Durchmärschen von der Kreisklasse in die Bezirksliga führte, wo die Wacker-Fohlen heute an 3. Stelle stehen.
Neuer Trainer der Reservemannschaft wird ab Sommer der jetzige A-Juniorentrainer Knut Bernsdorf. Der Inhaber einer Übungsleiter-C-Lizenz coachte in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich Nachwuchsmannschaften im Verein und soll laut Vizepräsident Olaf Schulze hochtalentierte Nachwuchsspieler an die erste Mannschaft heranführen.
Die Wacker-Reserve soll eine Kaderschmiede für Burkhard Venths Mannschaft sein. Wir wollen und müssen in den nächsten Jahren mit unseren Eigengewächsen arbeiten und hungrigen jungen Spielern aus der Region. Dafür gibt es im Landkreis keinen besseren Trainer als Knut Bernsdorf, einen absolut positiv denkenden Fußballverrückten., gab Schulze zu Protokoll.
Die schnelle Neubesetzung des Postens mit Knut Bernsdorf ist Teil einer Strategie, die konsequent auf den eigenen Nachwuchs setzt und in den nächsten Wochen noch deutlicher Gesicht annehmen wird.
Mehr wollten die Offiziellen heute noch nicht sagen, auch zur personellen Entwicklung der Thüringenligamannschaft in der nächsten Spielzeit hielten sie sich bedeckt. Es sollen einige neue Spieler im Sommer kommen, aber Namen werden noch nicht genannt, so lange die Verhandlungen laufen.
