Dorferneuerung: Wer ist drin?
Dienstag, 28. Mai 2002, 12:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Gestern erhielten 79 Gemeinden aus Thüringen ihre Urkunden. Diese berechtigen zur Teilnahme am Dorferneuerungsprogramm. Welche Kommune aus dem Landkreis Nordhausen dabei ist und welche das Nachsehen hat, das hat die nnz erfahren.
Über eine Urkunden konnten sich gestern in Oberdorla bei Mühlhausen die Vertreter von Steinbrücken, Wipperdorf, Rodishain, Rehungen, Etzelsrode und Harzungen freuen. Nicht berücksichtigt wurden in diesem Jahr Hamma, Werna und Rothesütte. Mit der Aufnahme in die Dorferneuerung ist natürlich nicht nur eine Urkunde verbunden. Die Gemeinden können auf Fördermittel hoffen.
Diese Dörfer sind die ersten, die für einen Zeitraum von fünf Jahren anerkannt werden. Durch die Verlängerung der Anerkennungszeit von drei auf fünf Jahre soll künftig eine möglichst ganzheitliche Dorfentwicklung erreicht werden, informierte Minister Sklenar gestern. Somit wurde die Voraussetzung geschaffen, z.B. umfangreiche Vorhaben über einen längeren Zeitraum zu realisieren. Dies werde sich auch positiv auf die Gemeindehaushalte auswirken. Gemeinden können die notwendigen finanziellen Eigenanteile auf einen längeren Zeitraum verteilen. Dadurch haben auch kleinere und finanzschwache Gemeinden die Möglichkeit, vom Dorferneuerungsprogramm Gebrauch zu machen.
Mit der Aufnahme in das Förderprogramm beginnt in diesem Jahr auch erstmalig eine Informations-, Beratungs-, und Motivationsphase, die parallel zur Erstellung der Dorfentwicklungsplanung verläuft. Diese Phase umfasst etwa einen Zeitraum von 18 Monaten. Hierbei sollen die Bürger durch Seminare und andere Veranstaltungen umfassend informiert und zur aktiven Mitwirkung an der Dorferneuerung motiviert werden. Eine erfolgreiche Informations-, Beratungs-, und Motivationsphase trägt zur Stärkung des Gemeinschaftslebens im Dorf bei und fördert die breite Akzeptanz von Dorferneuerungsmaßnahmen. Der Minister forderte die Bürgermeister auf, durch intensive Bürgerbeteiligung die Potenziale vor Ort auszuschöpfen.
Autor: nnzÜber eine Urkunden konnten sich gestern in Oberdorla bei Mühlhausen die Vertreter von Steinbrücken, Wipperdorf, Rodishain, Rehungen, Etzelsrode und Harzungen freuen. Nicht berücksichtigt wurden in diesem Jahr Hamma, Werna und Rothesütte. Mit der Aufnahme in die Dorferneuerung ist natürlich nicht nur eine Urkunde verbunden. Die Gemeinden können auf Fördermittel hoffen.
Diese Dörfer sind die ersten, die für einen Zeitraum von fünf Jahren anerkannt werden. Durch die Verlängerung der Anerkennungszeit von drei auf fünf Jahre soll künftig eine möglichst ganzheitliche Dorfentwicklung erreicht werden, informierte Minister Sklenar gestern. Somit wurde die Voraussetzung geschaffen, z.B. umfangreiche Vorhaben über einen längeren Zeitraum zu realisieren. Dies werde sich auch positiv auf die Gemeindehaushalte auswirken. Gemeinden können die notwendigen finanziellen Eigenanteile auf einen längeren Zeitraum verteilen. Dadurch haben auch kleinere und finanzschwache Gemeinden die Möglichkeit, vom Dorferneuerungsprogramm Gebrauch zu machen.
Mit der Aufnahme in das Förderprogramm beginnt in diesem Jahr auch erstmalig eine Informations-, Beratungs-, und Motivationsphase, die parallel zur Erstellung der Dorfentwicklungsplanung verläuft. Diese Phase umfasst etwa einen Zeitraum von 18 Monaten. Hierbei sollen die Bürger durch Seminare und andere Veranstaltungen umfassend informiert und zur aktiven Mitwirkung an der Dorferneuerung motiviert werden. Eine erfolgreiche Informations-, Beratungs-, und Motivationsphase trägt zur Stärkung des Gemeinschaftslebens im Dorf bei und fördert die breite Akzeptanz von Dorferneuerungsmaßnahmen. Der Minister forderte die Bürgermeister auf, durch intensive Bürgerbeteiligung die Potenziale vor Ort auszuschöpfen.
